Lüthi profitiert von Rabat-Pech

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Lüthi erbt Sieg dank Sprit-Pech bei Rabat

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Zweiter Saisonsieg für Tom Lüthi! Das gesamte Rennen über biss er sich an Esteve Rabat die Zähne aus, doch dem Spanier ging am Ende direkt vor der Ziellinie der Benzin aus.

Lüthi erbte den Sieg, Rabat wurde Zweiter. Xavier Simeon komplettierte das Podium.

Esteve Rabat behielt am Start von der Pole Position aus die Führung, hinter ihm reihte sich Tom Lüthi ein, der von Rang vier gestartet war. Den mit Abstand besten Start erwischte aber ein anderer Schweizer.

Kallio und Vinales stürzen

Dominique Aegerter schoss von Platz elf auf drei nach vorne. Dahinter bezogen Franco Morbidelli und Johann Zarco ihre Positionen. Nur wenige Kurven dauerte das Rennen für Sandro Cortese. Er stürzte und war aus dem Grand Prix.

Wenige Kurven später verabschiedeten sich an der Spitze auch Mika Kallio und Maverick Vinales, die um den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft kämpften. Vinales verschätzte sich bei einem Angriff auf Aegerter und Kallio völlig und räumte den Finnen ab.

Beide stürzten, für Kallio war das Rennen zu Ende. Vinales konnte an die Box fahren und ging nach einer Reparatur wieder auf die Strecke. Nach einem Umlauf gab aber auch er auf.

Lüthi kämpft um die Führung

Nach einigen Runden hatte sich das Feld sortiert. Rabat und Lüthi lagen an der Spitze, gut eine Sekunde dahinter lagen Zarco, Morbidelli und Aegerter.

Der Italiener stürzte aber aus dem Kampf um das Podium. Auch Aegerter konnte das Tempo Zarcos nicht ganz mitgehen und musste etwas abreißen lassen.

In der 13. Runde wagte Lüthi in Kurve zwei erstmals einen Angriff auf Rabat, doch der Weltmeister konnte sofort kontern. Zwei Umläufe später versuchte er es am Ende der Start-Ziel-Geraden, aber Rabat hielt erneut dagegen.

Lüthi und Rabat schenkten keinen Millimeter her und lagen über die gesamte Renndistanz ganz knapp beieinander. Sechs Runden vor Ende versuchte Lüthi einmal mehr die Führung zu übernehmen. Es gelang ihm wieder nicht.

Lüthi wagte noch zahlreiche weitere Angriffe, doch Rabat gelang es jedes Mal die Oberhand zu behalten. So schien der Weltmeister auf dem Weg zu seinem achten Saisonsieg.

Kurioses Ende

Doch Rabats Bike hatte am Ausgang der letzten Kurve einen kurzen Aussetzer, weil der Sprit am Ende war und Lüthi konnte ihn auf der Start-Ziel-Geraden noch überholen. Ein kurioses Ende für dieses Moto2- Rennen.

Johann Zarco fuhr einen ungefährdeten dritten Platz ein. Luis Salom und Xavier Simeon konnten in der Schlussphase Dominique Aegerter noch abfangen und sicherten sich die Ränge vier und fünf, der Schweizer musste sich mit Platz sechs begnügen. Dahinter landete Sam Lowes. Marcel Schrötter wurde von Startplatz sechs aus Achter.

Anthony West und Lorenzo Baldassarri kamen auf die Ränge zehn und elf vor Jordi Torres und Ricard Cardus. Jonas Folger musste durch Corteses Sturz am Start ins Kiesbett und legte eine tolle Aufholjagd hin, die auf Rang 13 endete.

Takaaki Nakagami und Louis Rossi holten die letzten Punkte. Robin Mulhauser verpasste diese als 17. knapp. Randy Krummenacher wurde 22.

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