WEC verzichtet ab sofort auf Grid Girls

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Die neue Saison in der WEC wirft bereits ihre Schatten voraus.

Wenn es am 12. April bei den 6 Stunden von Silverstone erstmals um Punkte geht, werden aber erstmals keine Grid Girls mehr auf der Strecke zu finden sein.

Wie WEC-Chef Gerard Neveu bei  einer Präsentation in London bekannt gibt, verzichtet die Serie ab diesem jahr auf optisch ansprechende Damen, die mit Tafeln die Startpositionen der Autos anzeigen.

"Ein Phänomen der Vergangenheit"

"Beginnend mit dem Rennen in Silverstone am nächsten Wochenende wird es anders als in der Vergangenheit keine Grid-Girls mehr geben. Für mich ist das ein Phänomen, das der Vergangenheit angehört", so Neveu gegenüber der Agentur "Reuters".

Die Begründung des Franzosen ist einfach: "Die Rolle dre Frau ist inzwischen eine andere."

In einem offiziellen Statement geht die WEC noch einmal auf die Entscheidung ein.

"Die Garagen, Paddocks, Tribünen, Hospitality-Räume und Medienzentren sind voller schöner Frauen, die von allen sehr geschätzt werden - nicht nur vor dem Start. Es gibt noch viel mehr tolle Frauen in der WEC als jene, die nur die Startnummern halten. Am Start glauben wir, dass die Autos die wahren Schönheiten sind."

Davidson: "Ziemlich rückständig"

An Show und Unterhaltung vor dem Start soll es deshalb aber in Zukunft nicht mangeln. "In der Startaufstellung wird es jede Menge Unterhaltung geben. Ein DJ wird auflegen und die Show wird weiterhin in der Startaufstellung beginnen. Unterm Strich sind aber die Fahrer die Stars", so Neveu.

Wie diese Maßnahme von den Fans aufgenommen wird, ist noch offen. Toyota-Werkspilot Anthony Davidson ist darüber sehr erfreut. "Ich habe schon oft mit meine Frau über das Thema gesprochen und wir sind beide der Ansicht, dass es ziemlich rückständig ist", so der Brite.

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