Räikkönen bald Teamkollege von Wurz?

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Nach Formel 1, Rallye-WM und NASCAR wagt sich PS-Fanatiker Kimi Räikkönen an die nächste Herausforderung heran.

Wie die finnische Zeitung "Turun Sanomat" berichtet, wird der F1-Weltmeister von 2007 am Mittwoch im Motorland Aragon Peugeots Boliden für die "24 Stunden von Le Mans" testen.

"Es wäre toll, in Le Mans zu starten", wird Räikkönen zitiert. "Aber wenn du dort fährst, solltest du auch einige Test-Rennen bestreiten. Es könnte schweirig werden, das alles unter einen Hut zu bringen."

Peugeots F1-Tradition

Bei Peugeot wollte man den Test noch nicht offiziell bestätigen. Eine Verpflichtung Räikkönens würde aber ins "Beuteschema" der Franzosen passen.

Aus dem aktuellen Neun-Fahrer-Kader haben nur Nicolas Minassian und Simon Pagenaud keine F1-Erfahrung. Mit Jacques Villeneuve (2007 und 2008) stand bereits einmal ein Weltmeister der Formel 1 im Le-Mans-Aufgebot Peugeots.

Bei den Franzosen steht nach der zweiten Niederlage in Serie gegen Erzrivalen Audi Gerüchten zufolge ohnehin ein Kahlschlag an: Marc Gene, Pedro Lamy und Nicolas Minassian sollen auf der Abschussliste stehen.

Räikkönen bleibt umtriebig

Für Räikkönen wäre ein Wechsel auf die Langstrecke bereits das dritte Betätigungsfeld seit seinem Formel-1-Aus vor gut eineinhalb Jahren: Der Finne fährt heuer als Privatier seine zweite WM-Saison im Rallye-Sport, zudem absolvierte er vor einigen Monaten einen Gast-Start in der NASCAR.

Fragen über seine nahe Zukunft beantwortete der "Iceman" zuletzt in einem Interview mit "Autosport" mit gewohnter Coolness: "Wir haben uns wirklich noch keine Gedanken darüber gemacht, was nächstes Jahr passieren soll."

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