Aufmacherbild

Loeb: Mit eigenem Team nach Le Mans

Sebastien Loebs Pläne für seine Zukunft nach dem Rallye-Sport sind gelüftet.

Der siebenfache Weltmeister wird auf die Langstrecke wechseln und mit einem eigenen Rennstall bei den „24 Stunden von Le Mans“ antreten.

„Ich werde die nächsten beiden Jahre im Rallyesport noch genießen, freue mich aber schon darauf, ein neues Universum zu erkunden“, erklärt der Franzose.

Einstieg schon 2012

Loeb wird gemeinsam mit seinem Bekannten Dominique Heintz das Team „Sebastien Loeb Racing“ gründen. Nächste Saison will man auf GT-Ebene im französischen Porsche-Cup antreten, parallel sollen Einsätze in der „Formel Le Mans“-Klasse der „Le Mans Series“ erfolgen.

2014 will sich Loeb selbst ins Cockpit setzen und mit einem Prototypen in der zweithöchsten Klasse LMP2 antreten. Bis dahin wird Heintz die Team-Geschicke leiten, da der Weltmeister in diesem Zeitraum noch bei Citroen in der WRC unter Vertrag steht.

„Ich habe mich mit Dominique schon so oft über den Aufbau eines eigenen Teams unterhalten. Die Geschichte fing eigentlich vor 15 Jahren an. Er kam mit dieser Idee. Wir haben damals einander versprochen, dass wir es eines Tages tatsächlich realisieren werden. Diese Zeit ist nun gekommen“, erklärt Loeb.

Rückkehr nach Le Mans

Der Franzose war bereits 2005 und 2006 für den Rennstall von Henri Pescarolo bei den „24 Stunden von Le Mans“ und belegte bei seinem letzten Auftritt sogar Rang zwei. Aus seiner Begeisterung für den Langstrecken-Klassiker machte er nie einen Hehl.

„Endurance-Rennsport empfinde ich als hoch attraktiv und die 24 Stunden von Le Mans sind ein legendäres Rennen“, so Loeb, der vorerst nur als Eigentümer und Namensgeber seines Teams fungieren wird.

Die Geschicke wird bis 2014 Heintz leiten. „Der Zeitpunkt ist perfekt. Nach seinen letzten zwei Jahren im Rallyesport wird er Zeit finden, sich mehr ins Team einzubringen. Wir legen derweil schon mal den Grundstein. Die Idee existiert nicht erst seit gestern, sondern schon sehr lange“, erklärt dieser.

Die offizielle Präsentation des Projekts soll noch vor Jahresende erfolgen.

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»