Alles spricht für Vettel. Der Seriensieger war in allen drei freien Trainings der Schnellste - auch am Samstagvormittag, als schlechte Sicht durch einfallenden Smog eine Verkürzung der Session bedingt hatte.

Webber mit dem Reifen-Vorteil

Gefahr droht ihm nach der 43. Pole seiner Karriere, der siebenten der Saison, wohl nur von Piloten mit anderen Strategien - Teamkollege Mark Webber (4.) etwa.

Webber startet wie Alonso mit den härteren Medium-Reifen. Diese sind zwar langsamer, aber auch haltbarer als die Soft-Pneus von Vettel und dem Mercedes-Duo.

"Wir könnten davon profitieren", meinte Webber. Nebenbei dürfte Red Bull auch zum dritten Mal in Serie die Konstrukteurs-WM einfahren. Vettel hat schon alleine gleich viele Punkte wie der erste Verfolger Ferrari (297).

Die Italiener kämpfen mit Mercedes (287) und Lotus (264) um Platz zwei in der prestigeträchtigen Teamwertung. Rosberg und Hamilton meldeten sich nach ihrem jüngsten Tief mit starken Leistungen zurück.

Lotus verpokert sich bei Grosjean völlig

"Wichtig ist, dass wir hier gute Punkte einfahren", betonte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Sein Team wartet seit vier Rennen vergeblich auf einen Podestplatz.

In der dritten Reihe stehen Alonsos Teamkollege Felipe Massa sowie der WM-Dritte Kimi Räikkönen im Lotus. Bei Romain Grosjean verpokerte sich Lotus allerdings.

Der zuletzt stark aufgekommene Franzose, in Südkorea und Japan jeweils Dritter, schied nach falscher Reifenwahl bereits in der ersten Quali-Phase aus und muss sich von Startplatz 17 nach vorne kämpfen.

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