"Bullen" schocken die Konkurrenz

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Red Bull dominiert nachgeholtes Qualifying

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Weltmeister Sebastian Vettel startet aus seiner bereits 37. Pole-Position in die Formel-1-Saison 2013.

Der dreifache Weltmeister erzielte in der wegen Regens auf Sonntag verschobenen Qualifikation für die Startaufstellung in Melbourne mit 1:27,407 Min.

Bestzeit vor seinem australischen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber und ging wenige Stunden später (7.00 Uhr MEZ) vom besten Startplatz aus in den Grand Prix von Australien.

Hamilton und Massa überzeugen

Dahinter erzielte Lewis Hamilton gleich bei seinem Debüt für Mercedes die drittbeste Zeit vor Felipe Massa im Ferrari.

Dass der Brasilianer im ersten Qualifying der Saison schneller war als sein Teamkollege Fernando Alonso, kam etwas überraschend.

Der Spanier teilt sich Reihe drei mit dem Deutschen Nico Rosberg, der den guten Auftritt von Mercedes komplettierte.

Die beiden Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen und Romain Grosjean bilden Reihe vier.

Button in Top Ten

Vom fünften Top-Team schaffte es nur McLaren-Fahrer Jenson Button am Sonntag, als die verbliebenen 16 Fahrer die beiden fehlenden Qualifikationsteile nachholten, ins entscheidende Pole-Qualifying der Top-Ten.

Der dreifache Melbourne-Sieger kam dort aber mit seinem schwächelnden Auto mit fast drei Sekunden Rückstand auf Vettel über den zehnten Platz neben Paul die Resta (Force India) nicht hinaus.

Schlechtwetter hält an

Regen und Wind sowie hereinbrechende Dunkelheit hatte am Samstag nach dem ersten von drei Teilen der K.O.-Ausscheidung für einen Abbruch der Qualifikation gesorgt.

Bei der Fortsetzung am Sonntag war die Strecke wegen anhaltenden Schlechtwetters anfangs auch noch streckenweise feucht, am Ende wurden aber bei relativ kühlen Temperaturen die besten Zeiten auf Supersoft-Slicks erzielt.

Auch beim Rennen soll es trocken bleiben. Die ersten zehn Fahrer in der Startaufstellung müssen nun aber mit gebrauchten Supersofts losfahren während der Rest des Feldes auf neue Reifen zurückgreifen kann.

"Keine Überraschung"

Vettel unterstrich damit gleich vor dem ersten Saisonrennen, dass Red Bull mit dem neuen RB9 offensichtlich auch 2013 vorerst die Benchmark ist.

Der 25-jährige Deutsche erzielte sowohl auf Intermediates als auch dann auf den ganz weichen Pneus Bestzeit und schien dabei keine allzu große Mühe zu haben.

"Das Auto war sehr ausbalanciert. Wir hatten von Freitag weg einen guten Rhythmus und ein gutes Gefühl für das Auto", sagte Vettel, der in Australien in seinem 102. GP-Rennen auf seinen 27. GP-Sieg los geht. "Das Ergebnis ist gut, aber auch eine Überraschung. Wir wussten ja nach den Wintertests nicht, wo wir stehen", sagte Vettel.

Webber mit bestem Heimstartplatz

Lokalmatador Webber freute sich über seinen bisher besten Startplatz beim Heimrennen.

Der 36-jährige Australier hat diesmal die vielleicht letzte Chance, endlich auch auf seiner Heimstrecke im Albert Park zu gewinnen.

"Dieses Ergebnis gibt uns jedenfalls eine Chance auf einen guten Nachmittag", sagte Webber.

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