Vettel im Training das Maß aller Dinge

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WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel ist beim USA-Comeback der Formel 1 zur ersten Tagesbestzeit gerast.

Auch von einem Kühlungsproblem an seinem Red Bull und der nötigen Reparaturpause ließ sich der Doppel-Champion nicht beirren und war am Freitag in Austin 0,757 Sekunden schneller als Teamkollege Mark Webber.

Titelrivale Fernando Alonso hatte als Dritter im Ferrari 0,765 Sekunden Rückstand auf den Deutschen.

Eine Machtdemonstration

Vor dem vorletzten Saisonrennen am Sonntag führt Vettel die Gesamtwertung mit zehn Punkten Vorsprung vor Alonso an. Vettel müsste in Texas mindestens 15 Zähler mehr erobern, um schon vor dem Finale eine Woche später in Brasilien den WM-Hattrick perfekt zu machen.

Wie die meisten Kollegen spulte Vettel zunächst ein großes Kennenlern-Programm ab und verbrachte viel Zeit auf dem 5,516 km langen Asphaltband. Von Minute zu Minute wurde die zunächst noch etwas staubige Strecke schneller, die Bestzeiten purzelten serienweise, die Führung wechselte mehrfach.

Vettel rast auf und davon

Zum Schluss der ersten Einheit jedoch gab Vettel noch einmal richtig Gas und düpierte die versammelte Konkurrenz. Mehr als zwei Sekunden war er schneller als Alonso.

Am Nachmittag aber kostete ihn die Panne an seinem Auto viel Zeit. Vettel kletterte sogar aus dem Cockpit und plauderte in der Garage mit Ingenieuren und Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko.

Als das Problem behoben war, brauchte Vettel dann nicht lange, um erneut auf Platz eins zu rasen.

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