"Manche Leute machen vielleicht Dinge"

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Mark Webber lässt im Vorfeld des Grand Prix von Abu Dhabi mit einer ungewöhnlichen Forderung aufhorchen.

Der australische Red-Bull-Pilot wünscht sich mehr und bessere Dopingkontrollen in der Formel 1.

Keine besondere Bemühung der FIA

"Ich habe die Idee besserer Kontrollen schon immer befürwortet, aber weder die FIA noch die anderen Fahrer haben sich sonderlich darum bemüht - deshalb ist daraus nie eine große Sache geworden", erklärt der 36-Jährige.

"Auf diesem Niveau und bei dem ganzen Geld, das hier involviert ist, machen manche Leute vielleicht Dinge", mutmaßt Webber, der aber einschränkt: "Es ist extrem unwahrscheinlich - aber man sollte niemals nie sagen!"

Zu lasche Tests?

In der Formel 1 gab es bislang noch keinen einzigen erwiesenen Dopingfall. Wie oft und auf welche Substanzen die Fahrer getestet werden, ist aber nicht offiziell bekannt.

Zuletzt gab es auch im Motorsport vermehrt Fälle von Doping. NASCAR-Pilot A.J. Allmendinger wurde nach der Einnahme von Amphetaminen im vergangenen Sommer für zwei Monate gesperrt.

Mehrere Dopingsperren in diesem Jahr

Der tschechische GT-Fahrer Tomas Enge (bestritt 2001 auch drei Formel-1-Rennen) wurde im August wegen eines Stimulanz-Mittels von der FIA für 18 Monate von sämtlichen Motorsport-Aktivitäten gesperrt.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass dem Motorrad-Piloten Anthony West beim Moto2-Rennen in Le Mans die verbotene Substanz Methylhexaneamin nachgewiesen wurde. West wurde von der FIM daraufhin für ein Monat gesperrt, womit er beim Saisonfinale in Valencia fehlt.

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