Der Vorhang fällt: Topteams präsentieren neue Boliden

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Der britische Formel-1-Rennstall McLaren stellt am (morgigen) Donnerstag als erstes der Top-Teams seinen neuen Rennwagen für die kommende Saison vor.

Wie einen Tag später auch Ferrari wird der neue Arbeitgeber von Zweifach-Weltmeister Fernando Alonso den Boliden online präsentieren.

Neben dem spanischen Rückkehrer Alonso, der 2007 bereits ein Jahr für McLaren gefahren ist, geht Ex-Champion Jenson Button für das Team aus dem englischen Woking wieder an den Start.

Erste "Rote Göttin" für Vettel

Mit dem Comeback von Motorenpartner Honda will McLaren an die ruhmreichen früheren Zeiten mit Ayrton Senna und Alain Prost anschließen.

Ferrari lüftet das Geheimnis um den SF15-T am Freitag ebenfalls per Internetpräsentation.

Für Ex-Serien-Weltmeister Sebastian Vettel wird es die erste "Rote Göttin" sein, der 27-jährige Vierfach-Champion wechselte von Red Bull Racing zur Scuderia.

Der Deutsche wartet seit November 2013 auf einen Sieg, Ferrari seit Mai desselben Jahres.

Vettel soll deshalb sogar im Vorjahr an einen Rücktritt aus der Königsklasse des Motorsports gedacht haben, wie Red-Bull-Teamchef Christian Horner am Dienstag dem "Mirror" verriet.Erst durch den Wechsel zu Ferrari habe er neue Hoffnung geschöpft.

Ricciardo traut sich den Titel zu

Weltmeister Mercedes mit dem englischen Titelverteidiger Lewis Hamilton und seinem deutschen Mitstreiter Nico Rosberg wird seinen neuen Silberpfeil am Sonntag zu Beginn der viertägigen Testfahrten in Jerez de la Frontera vorstellen.

Dasselbe gilt vorerst für Vettels alten Arbeitgeber Red Bull. Bei dem hat nun Daniel Ricciardo, der im Vorjahr in seiner Debütsaison für den österreichisch-englischen Rennstall als einziger Nicht-Mercedes-Pilot Rennen gewinnen konnte, Lust auf mehr. "Ich traue mir den Titel zu", betonte der 25-jährige Australier beim Medientermin in Milton Keynes.

Laut Ricciardo und Horner werde aber auch Neuling Daniil Kwjat zu beachten sein.

"Er hat alles, um eine fantastische Saison hinzulegen", erklärte Horner zum 20-jährigen Russen, der vom Schwesternteam Toro Rosso kommt. Auch Ricciardo traut seinem neuen Teamkollegen auf Anhieb Siege im Red Bull zu. "Das wäre fantastisch", meinte Kwjat.

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