Gerüchte bei Kimi-Jubiläum

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Wilde Gerüchte bei Kimi Räikkönens Jubiläum

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Es sollte das große Comeback werden.

Kimi Räikkönen zurück zu Ferrari.

Der "Iceman" beim Traditionsrennstall, für den er 2007 den bislang letzten Fahrer-WM-Titel einfuhr.

Wenige Monate später wich die Euphorie der Ernüchterung.

Hinter den Erwartungen

Räikkönen fährt den eigenen und Teamerwartungen deutlich hinterher. Mit nur 17 WM-Zählern rangiert er in der Weltmeisterschaftswertung lediglich an enttäuschender zwölfter Position.

Teamkollege Fernando Alonso ist mit 61 Punkten Dritter und hat bislang einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen.

Beim Grand Prix von Kanada in Montreal wollte der Finne die Wende schaffen und wieder an die Leistungen des "alten Kimi" anschließen, der die Fans seit nunmehr 13 Jahren begeistert.

F1-Einstieg vor 13 Jahren

2001 feierte der kühle Skandinavier im Sauber sein Debüt in der Königsklasse des Motorsports.

Früh übt sich: Kimi Räikkönen war schon als Kind Motorsport-begeistert

199 Rennen hat er seither absolviert, 20 davon gewonnen, insgesamt stand er 16 Mal auf der Pole Position. Der Titelgewinn 2007 war das absolute Highlight aus sportlicher Sicht.

Doch ausgerechnet zum 200er geistern wilde Verschwörungstheorien durch die Medien.

Rauswurf-Gerüchte

Aufgrund seiner Formschwäche soll der 34-Jährige bei der Scuderia aus Maranello auf dem Abstellgleis stehen. Mehr noch: Ein Rauswurf wird bereits diskutiert.

Es wäre der zweite, nachdem man ihn bereits 2009 abservierte. Der Wahrheitsgehalt an diesem windigen Gerücht dürfte allerdings nicht sonderlich hoch sein.

Finanziell nicht stemmbar

"Ferrari kann Kimi kein zweites Mal feuern", wird ein Ferrari-Insider zitiert. "Noch einmal darf und will sich Ferrari das nicht leisten."

Eine Entlassung würde die Italiener tatsächlich teuer zu stehen kommen. Rund 15 Millionen Euro Jahresgage überweist das Team dem wortkargen Räikkönen per anno.

Verkettung unglücklicher Umstände

Dieser hat einen bis Ende 2015 datierten Kontrakt, der eine Option für eine weitere Saison enthält. Team und Fahrer wollten sich bislang nicht an den Spekulationen beteiligen.

Räikkönen glaubt ohnehin, dass seine aktuelle Schwächephase nicht mehr als eine Verkettung unglücklicher Umstände ist, die nicht von langer Dauer sein wird.

"Oft hatte ich Pech"

"Oft hatte ich einfach nur Pech", erklärt der "Iceman" gewohnt kühl. Bestes Beispiel sei Monaco. "Da lag ich in aussichtsreicher Position und dann wurde mir der Reifen aufgeschlitzt."

Seine Rückkehr an die Spitze der Formel 1 betrachtet er lediglich als Frage der Zeit.

"Sobald die Dinge besser für mich laufen und ich in einen Rhythmus komme, sollte das alles kein Problem mehr sein."


Christoph Nister

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