"Es ist keine gmahte Wiesn"

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Der Engländer gab sich nach seinem Aus dennoch "ziemlich entspannt". Lauda hatte ihm in seiner Rolle als Aufsichtsratschef des Teams Mut zugesprochen. "Das wirklich Positive ist, dass das Auto fantastisch ist und wir noch einen langen Weg vor uns haben", sagte Hamilton.

Missgunst zwischen Rosberg und ihm hat es bisher nicht gegeben. Die beiden kennen einander seit 15 Jahren.

Mercedes mit Reserven

Dennoch könnten die kommenden Rennen auf ein Duell zwischen den beiden Silberpfeilen hinauslaufen. "Wir haben bei der reinen Leistung noch eine kleine Reserve", verriet Wolff.

"Das ist aber nicht sehr viel." Üblicherweise werden die Boliden im Saisonverlauf um rund zwei Sekunden schneller. "Mit diesen neuen Autos wird die Entwicklungskurve aber noch viel steiler sein", meinte der Wiener.

Nach einer kurzen Party in Melbourne ging es daher zurück nach England. "Es ist keine gmahte Wiesn", warnte Lauda, der als sein persönliches Ziel für das Team bereits mehrfach den WM-Titel ausgegeben hat. Es wäre der erste für ein Mercedes-Werksteam seit Juan Manuel Fangio 1955.

Lauda: "Red Bull wird kommen, alle werden kommen. Die Frage ist nur, wann."

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