Mercedes-Aktionäre fordern Formel-1-Ausstieg

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Wichtige Investoren haben laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" den Ausstieg von Daimler aus der Formel 1 gefordert.

Die Fondsgesellschaft Union als Aktionär des Autoherstellers monierte vor allem die Erfolglosigkeit.

"Mercedes fährt seit Jahren hinterher, ohne Konsequenzen", erklärte Union-Manager Michael Muders der Zeitung. "Die Formel 1 ist teuer und bringt dem Konzern nichts."

"Formel 1 nicht mehr zeitgemäß"

Auch Henning Gebhardt von der Fondsgesellschaft DWS machte sich für einen Abschied aus der Königsklasse des Motorsports stark. "Formel 1 ist nicht mehr zeitgemäß, es hilft dem Image nicht", sagte der Manager und ergänzte: "Es ist fragwürdig, wenn in Ländern gefahren wird, die etwa wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehen: Wie soll da die Marke strahlen?"

Seit Ende Jänner ist mit Christian "Toto" Wolff ein Österreicher als Motorsportchef für das Engagement von Mercedes im Rennsport operativ hauptverantwortlich. Landsmann Niki Lauda ist Aufsichtsratschef des Formel-1-Rennstall mit Sitz in Brackley/England, den der deutsche Konzern Ende 2009 als damaligen Weltmeister von Teamchef Ross Brawn übernommen hat.

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