Positive Aussprache bei Red Bull Racing

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Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe) keinen Zweifel daran gelassen, dass der Australier Mark Webber auch 2012 für das Formel-1-Team Red Bull Racing fahren wird.

"Vertragsverlängerung steht außer Zweifel"

"Die Vertragsverlängerung mit Mark steht doch außer Zweifel. Er fühlt sich wohl bei uns, im Team ist er sehr populär", sagte Mateschitz zu jüngsten Spekulationen über einen Abschied des aktuellen WM-Zweiten nach Saisonende.

"Er kann kein besseres Auto bekommen und wir können keinen besseren Fahrer auf dem Markt verpflichten", erklärt der Energy-Drink-Mogul seinen Standpunkt.

Aussprache über Webbers Rolle

Teamchef Christian Horner hatte nach dem jüngsten WM-Lauf in Silverstone eine Aussprache mit Webber, weil dieser entgegen der Teamorder im Finish seinen zweitplatzierten Teamkollegen Sebastian Vettel attackiert hatte.

"Wir haben Mark zur Brust genommen. Er hat den zweiten Platz von Sebastian, seinen dritten Rang und die 33 Punkte fürs Team riskiert", erklärte Horner in einem Interview mit bild.de.

Egoistische Ziele unerwünscht

"Er ist Rennfahrer, das verstehe ich. Aber Mark trieb Sebastian ans äußerste Limit und brachte beide an zwei Stellen völlig sinnlos in Crash-Gefahr. Das geht nicht. Wenn alle 500 Leute bei uns nur an sich denken würden, könnten wir niemals unsere Ziele erreichen", wird Horner zitiert.

Auf die Frage zu einer Vertragsverlängerung mit Webber sagte der Brite: "Wir werden Ende August gemeinsam eine Entscheidung treffen."

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