Chilton darf doch in Spa ran

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Fahrer-Farce bei Marussia: Chilton doch in Spa dabei

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Die Fahrer-Frage bei Marussia verkommt zum Chaos.

Nachdem das Team am Donnerstag bekanntgab, dass Max Chilton aufgrund von Vertragsproblemen pausiert und Testpilot Alexander Rossi fährt, ist am Freitag wieder alles anders.

Ab dem zweiten Training am Nachmittag wird doch der Brite am Steuer sitzen und den Rest des Wochenendes bestreiten.

Laut Chiltons Agentur verhandle Marussia mit mehreren neuen Investoren. Hier scheint es nun schneller zu einer Einigung gekommen zu sein, als erwartet.

War eigentlich nicht geplant

"Eigentlich war dieser Einsatz nicht geplant, aber aufgrund besonderer Umstände sind wir froh, dass wir Rossi diese Möglichkeit geben können", wird Teamchef John Booth noch am Donnerstag zititert.

Nährere Infos über die Komplikationen mit dem Kontrakt von Chilton gab es vonseiten des Teams nicht.

Besonders bitter ist die Sache natürlich für Rossi, der sich sehr auf sein Debüt gefreut hatte, jetzt aber nur das 1. Training bestreiten darf.

"Es ist klar, dass ich es kaum fassen kann, zum Fahren zu kommen. Ich bedanke mich für das Vertrauen. Das ist ein großer Moment für mich und es gibt in kurzer Zeit viel vorzubereiten, aber ich fühlte mich schon eine Zeit lang für einen Einsatz bereit", sagte der 22-Jährige, der vor einigen Jahren erste Formel-1-Erfahrungen sammeln konnte.

Rossi wäre erster US-Amerikaner seit sieben Jahren gewesen

Nach dem Sieg im Formel-BMW-Weltfinale durfte er sich an das Steuer des F1.09 von BMW-Sauber setzen und sich damit die Superlizenz sichern. 2012 folgte schließlich das Engagement bei Caterham. In Kanada durfte er zuletzt für den Rennstall am Training teilnehmen.

Rossi wäre der erste US-Amerikaner in einem Formel-1-Rennen seit sieben Jahren gewesen. Beim Grand Prix von Europa 2007 kam Toro-Rosso-Pilot Scott Speed jedoch nicht ins Ziel.

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