Geht es Hamilton an den Kragen?

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Sondertreffen der "Anti-Hamilton-Fraktion"

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Geht es Lewis Hamilton in Suzuka an den Kragen?

Im Vorfeld des Japan-GPs soll es eine Krisensitzung geben, in der es einzig und allein um den 26-jährigen Briten und seinen aggressiven Fahrstil geht. Dem Sonder-Meeting soll auch FIA-Renndirektor Charlie Whiting beiwohnen.

Inoffiziell bestätigt wurde dies am Sonntag von Heikki Kovalainen, der twitterte: "Besuchen alle Fahrer ein außerordentliches Meeting wegen Hamiltons Fahrweise? Ich nicht, denn ich habe kein Problem damit."

Damit hat der Champion von 2008 zumindest einen Verbündeten im Fahrerlager.

Der Bad Boy der F1

Denn sogar mit seinem Teamkollegen Jenson Button hatte sich Hamilton mit einem unverständlichen Überholmanöver auf der Zielgeraden in Montreal heuer bereits angelegt. "Was macht er da?", hatte Button damals mit hektischer Stimme über den Boxenfunk gefragt.

Sein Sündenregister in dieser Saison ist lang: nachträgliche Zeitstrafe in Shanghai, Drive-Through und Zeitstrafe in Monte Carlo, sowie zwei weitere Durchfahrtsstrafen in Valencia und Singapur. Kein Fahrer kassierte heuer mehr Bestrafungen durch die Stewards.

Am absteigenden Ast?

Verbale Entgleisungen gegen die Rennleitung in Monaco und diverse Pöbeleien gegen die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa kommen erschwerend hinzu.

Mit seinem Verhalten schadet Hamilton aber nicht nur seinen Konkurrentena auf der Strecke, sondern auch sich selbst.

In der WM-Wertung liegt er nach seinen diversen Crashes und Strafen nur auf dem fünften Rang und läuft Gefahr in der Endabrechnung erstmals in seiner Karriere hinter einem Teamkollegen zu landen.

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