Ein bewegender Abschied

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Bewegende Trauerminute für Jules Bianchi

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Die Formel 1 hat vor dem Grand Prix von Ungarn mit einer bewegenden Trauerminute dem vergangenen Woche verstorbenen Piloten Jules Bianchi gedacht.

Eine Viertelstunde vor dem Rennen in Mogyorod bei Budapest versammelten sich alle Fahrer mit der auf Einladung von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone angereisten Familie des Franzosen bei Start und Ziel zu einem Trauerkreis.

Bianchi war vergangenen Samstag mit 25 Jahren seinen schweren Kopfverletzungen erlegen, die er sich im Oktober 2014 bei einem Unfall im Grand Prix von Japan in Suzuka zugezogen hatte.

Familie mit Fahrern Arm in Arm

Bianchi war damals bei schlechter Sicht unter einen Bergekran gerast und nicht mehr aus dem Koma erwacht. Das Begräbnis fand am Dienstag in Nizza statt.

Acht Familienmitglieder reisten danach nach Ungarn, um dem ersten Rennen nach dem Tod von Jules Bianchi beizuwohnen - darunter sein Vater, seine Mutter, sein Bruder und seine Schwester.

Sie alle standen kurz vor und während der ungarischen Hymnen Arm in Arm im Kreis. In der Mitte lagen die Helme der Piloten, die allesamt Botschaften für den Verstorbenen trugen.

"Wir vermissen dich, Jules", stand auf einer Tafel des Rennstalls Manor-Marussia, für den Bianchi alle seine 34 Grand Prix bestritten hatte.

Der Franzose ist der erste Todesfall in der Formel 1 seit dem tragischen Wochenende von Imola 1994, als der Salzburger Roland Ratzenberger und der dreifache brasilianische Weltmeister Ayrton Senna verstarben.

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