Rückversetzung für Red Bull

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Motorenwechsel bei Ricciardo und Kvyat

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Red Bull muss ausgerechnet beim Heimrennen in Spielberg in der Startaufstellung mit beiden Autos zehn Plätze zurück.

Sowohl bei Daniel Ricciardo als auch bei Daniil Kwjat wird im Lauf des Wochenendes bereits die fünfte Antriebseinheit der Saison verwendet. Das bestätigte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko am Freitag vor dem ersten freien Training der APA.

"Uns bleibt nichts anderes übrig"

Bei Ricciardo kommt der neue Motor bereits im ersten freien Training zum Einsatz, bei Kwjat wird erst am Samstag gewechselt. "Uns bleibt nichts anderes übrig, zumindest bei Kwjat", erklärte Marko.

Die Daten hätten ergeben, dass der Renault-Antrieb im Heck des Boliden des Russen aller Voraussicht nach kein ganzes Wochenende mehr gehalten hätte. Bei Ricciardo, im Vorjahr WM-Dritter, ist der Wechsel dagegen auch eine taktische Maßnahme.

Die Bullen rechnen sich ob ihres Motorennachteils auf der Powerstrecke in Spielberg besonders geringe Chancen auf Spitzenplätze aus. Daher wiegen die Strafen nicht so schwer wie auf anderen Kursen.

"Wir wollen Kilometer sparen"

In zwei Wochen folgt mit Silverstone ein weiteres Heimrennen des österreichisch-englischen Teams. Besser dürfte Red Bull aber Ende Juli die Strecke auf dem Hungaroring entgegenkommen.

Ricciardo erhielt sein neues Triebwerk bereits vor dem ersten freien Training. "Wir wollen Kilometer sparen", sagte Marko. Dadurch wollen sich die Bullen die Möglichkeit offenhalten, im Saisonverlauf noch einmal auf den älteren Motor zurückzugreifen. Alle Antriebskomponenten stehen pro Rennjahr nur viermal straffrei zur Verfügung.

Als bisher beste Saisonergebnisse hat Red Bull die Plätze vier und fünf von Kwjat und Ricciardo in Monaco stehen. In der Konstrukteurs-WM liegt der frühere Serienweltmeister nach sieben Rennen deutlich hinter Mercedes, Ferrari und Williams auf Rang vier.

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