Alonso will zu Vettel - Red Bull bestätigt Gespräche

Aufmacherbild
 

Die "Silly Season" in der Formel 1 erreicht ihren bisherigen Höhepunkt!

Sah es zuletzt danach aus, dass Daniel Ricciardo im Duell gegen Kimi Räikkönen um das zweite Cockpit bei Red Bull Racing für die Saison 2014 die etwas besseren Karten hat, mischt nun noch ein dritter Pilot um den freiwerdenden Platz von Mark Webber mit.

Und das ist niemand geringerer als Fernando Alonso!

Red Bull bestätigt Gespräche

Wie „Sport Bild“ berichtet, wolle der Spanier Ferrari verlassen und in der nächsten Saison gemeinsam mit Sebastian Vettel ein Fahrerduo bilden.

Aus diesem Grund habe Alonsos Manager Luis Garcia am Freitag Kontakt zu Red-Bull-Teamchef Christian Horner aufgenommen.

Im Motorhome des Weltmeisters wurde der Brite über die Pläne des zweifachen Weltmeisters unterrichtet. Die Gespräche hat Red Bull bereits bestätigt.

Vettel wollte zu dem Gerücht im Sky-Interview keinen Kommentar abgeben. Niki Lauda spricht vom "größten Blödsinn", den er je gehört habe.

Das Team des Heppenheimer soll von der prominenten Bewerbung aber nicht abgeneigt sein, jedoch wäre für Alonso eine Ablöse fällig. Der 31-Jährige hat für 2014 noch einen festen Vertrag bei der Scuderia.

Plötzlicher Sinneswandel?

Schon Anfang des Monats hatte Alonso mit lobenden Worten über Vettel überrascht, nachdem er zuvor des Öfteren die Leistungen des Deutschen kleingeredet hatte. „Sebastian macht den besten Job. Also liegt er vorne“, so der Asturier damals.

Davor waren die Worte Alonsos über Vettel und Red Bull noch ganz andere. "Wenn du einige Jahre zu einfach gewinnst, dann tust du dir danach schwer damit, einige Rennen zu verlieren", lautete sein Seitenhieb nach dem Sieg in Barcelona und der Reifen-Kritik von Red Bull.

Abgesehen davon war der 32-fache Grand-Prix-Sieger zuletzt von seinem Arbeitgeber überzeugt. "Es ist das beste Team der Welt, es gibt nichts über Ferrari", sprach Alonso davon, seine Karriere bei den Italienern beenden zu wollen.

Räikkönen verhandelt mit Lotus

Mit einem Transfer zu Red Bull wäre auch sein Vorhaben, den WM-Titel endlich wieder einmal nach Maranello zu holen, gescheitert.

Bei Räikkönen hingegen könnte es auf einen Verbleib bei Lotus hinauslaufen. Steve Robertson, der Manager des Finnen, hat laut dem TV-Sender „MTV3“ die Gespräche mit Teamchef Eric Boullier vertieft.

„Wir haben noch keine Übereinkunft erzielt. Alles ist offen. Aber ich hoffe, dass wir diese Angelegenheit in nicht allzu ferner Zukunft erledigt haben“, erklärt er hinterher.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen