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Tomczyk nutzt Spengler-Pech zum "Matchball"

Martin Tomczyk erarbeitet sich in einem turbulenten DTM-Rennen in Oschersleben den ersten "Matchball" auf seinen ersten Gesamtsieg.

Der Audi-Pilot wird auf nasser Strecke hinter seinem Markenkollegen Mattias Ekström Zweiter und profitiert von einer Nullnummer seines Titel-Rivalen Bruno Spengler.

Edoardo Mortara komplettiert als Dritter den zweiten Dreifachsieg der Ingolstädter in Folge.

Spengler im Pech

Mercedes-Ass Spengler hat zwei Rennen vor Schluss bereits neun Punkte Rückstand auf Tomczyk. Dabei hatte es in der ersten Rennhälfte so ausgesehen, als könne der Kanadier seinem bayrischen Konkurrenten sogar die Führung in der Gesamtwertung abluchsen.

Spengler schnappt sich in der ersten Runde die Führung, die er erst im achten Umlauf an Ekström abtreten muss. Doch kurz nach dem ersten Boxenstopp ereilt den Kanadier ein Schaden an der rechten Vorderradaufhängung.

Er hält zwar seinen zweiten Rang, doch beim zweiten Boxenstopp brauchen die Mercedes-Mechaniker über eine halbe Minute um den Reifen von der beschädigten Aufhängung zu bekommen.

"Matchball" in Valencia

Immer noch in den Punkterängen, kämpft sich Spengler der Zielflagge entgegen. Letztlich muss er seinen Mercedes aber in der vorletzten Runde an der Box abstellen.

"Das war Pech - da kann man nichts machen. Leider ist plötzlich etwas an der Front des Autos kaputt gegangen - danach war es nicht mehr so fahrbar wie zu Beginn. Ich habe versucht, weiterzufahren, denn Punkte wären vielleicht noch drin gewesen. Aber dann musste ich doch aufgeben", erklärt der enttäuschte Spengler nach dem Rennen.

Ekström fährt ungefährdet seinen 16. Sieg in der DTM ein. Tomczyk erarbeitet sich die Chance, bereits in zwei Wochen in Valencia den Titel zurück nach Ingolstadt zu holen. Dazu müsste er am "Circuito Ricardo Tormo" zwei Zähler mehr einfahren als Spengler.

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