Maxime Martin bleibt vom Boxen-Chaos verschont

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Maxime Martin hat es im erst fünften DTM-Rennen seiner Karriere aufs oberste Podest geschafft.

Bei einem chaotischen Rennen am Moscow Raceway lässt sich der Belgier nicht beirren und feiert von der Pole Position aus einen Start-Ziel Sieg vor seinem BMW-Markenkollegen Bruno Spengler und Mattias Ekström im Audi.

Zwei Safety-Car-Phasen in der Mitte des Rennens, genau im idealen Boxenstopp-Zeitfenster, bringen ordentlich Bewegung in das Klassement.

Safety-Car-Chaos dank Audi-Piloten

Zuerst sieht es aber nicht nach Spannung aus. Martin legt einen idealen Start hin und hat nach wenigen Runden schon vier Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger Spengler.

Als Timo Scheider seinen Audi mit technischen Problemen abstellen muss, folgt der erste Einsatz des Safety Cars. Zu diesem Zeitpunkt war ein Teil der Piloten, darunter Martin, bereits an der Box - der andere jedoch nicht.

Nur kurze Zeit nach dem Restart gerät Mike Rockenfeller mit Adrien Tambay aneinander und löst damit eine zweite Phase aus, die den Boxenstopp für den auf harten Reifen gestarteten Teil des Feldes weiter hinauszögert und diesen Fahrern alle Chancen auf Positionsverbesserungen raubt.

Marco Wittmann bleibt vorn

Martin sollte das alles nicht stören. Nach der endgültigen Rennfreigabe kann der Belgier wieder mit Spengler davonziehen und am Ende den Rennsieg vor dem kanadischen Ex-Champion einfahren.

Timo Scheider, lange Zeit als dritter BMW an der Spitze, verliert schlussendlich noch ein paar Positionen, sodass auch Audi durch den dritten Platz von Ekström Grund zum Jubeln bekommt.

Marco Wittmann, in Moskau Vierter, kann zur Hälfte der Meisterschaft die Gesamtführung behaupten. Mit Mattias Ekström, der auf 20 Punkte an den BMW-Fahrer herankommt, hat er einen neuen Verfolger.

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