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Red Bull gibt Weihnachtsgeschenk der besonderen Art

Red Bull und Didi Mateschitz polarisieren. Seit der steirische Marketing-Großmeister mit seinen Milliarden-Beträgen nicht nur Extremsportler und die Formel 1 unterstützt, sondern auch im Fußball drauf und dran ist, die deutsche Bundesliga zu erobern, ist bei vielen Traditionalisten Feuer am Dach.

Kritiker und Nörgler werden nicht müde gegen den Kommerz aus Salzburg anzukämpfen. Völlig egal, ob der eigene Verein von gewinnorientierten Finanz-Unternehmen oder Aktiengesellschaften geführt wird. Red Bull ist und bleibt ein rotes Tuch. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen, soziale Engagements mit einem Schulterzucken abgetan, Investitionen (Projekt Spielberg) und hervorragende Ausbildungszentren für den Nachwuchs (Fußball-Akademien) als "typischer Marketingschmäh" abgekanzelt.

Im Gegensatz zu Frank Stronach lassen Didi Matschitz all die Schmähungen und Vorwürfe kalt. Zumindest kommentiert er sie nicht, sondern setzt weiter alles daran, der sportinteressierten heimischen  Jugend optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Mit seinen innovativen Investitionen ist Red Bull ein Segen für Österreichs Sport. Die öffentlichen Gelder reichen längst nicht mehr aus, um Turnhallen und Sportplätze in den Schulen auf dem letzten Stand zu halten, geschweige denn neue zeitgemäße Stadien zu errichten.

Angesichts der tristen Situation lässt Red Bull wieder einmal mit einer Infrastruktur-Offensive aufhorchen. Zwischen Bodensee und dem Burgenland sollen 50 neue Eisflächen entstehen, um den Eishockeysport zu fördern. Verteilt über ganz Österreich werden 50 neue Eisrinks entstehen, um die Kinder zum Sport zu bringen.

Salzburgs ehemaliger Eishockey-Coach Pierre Page leitet das Projekt, das ausschließlich von Red Bull finanziert wird. Ein Weihnachtsgeschenk der ganz besonderen Art. Ich bin schon gespannt, was den vielen Kritikern und Nörglern dazu einfällt.

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