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"Heim-Macht" Österreich muss in der Fremde punkten

Ob einst die Sendung "Sport am Montag" (ORF), später "Match am Montag" (PulsTV) oder aktuell "Talk im Hangar7" (ServusTV) – den Montagabend verbringen Sportfans seit eh und jäh gerne vor dem TV-Gerät.

Heute ist zusätzliche LIVE-Spannung garantiert. Österreich startet gegen Schweden in die EM-Qualifikation. Die Mannschaft von ÖFB-Teamchef Marcel Koller ist gefestigt, um nicht zu sagen reif für ein großes Ding.

Heimstärke, Erfolgshunger und Harmonie innerhalb der Truppe sind gegeben. Jetzt gilt es zum Auftakt einen direkten Konkurrenten zu besiegen und drei Punkte zu sammeln.

Im Prater ist Österreich eine Macht. Die Unterstützung von den Rängen sorgt für Zusatzmotivation. Bei einem vollen Erfolg gegen Schweden befindet sich die ÖFB-Auswahl auf der langen Reise zur Endrunde 2016 nach Frankreich - bildlich gesprochen – wohl erst in St. Pölten. Die Qualifikation muss in der Fremde erledigt werden.

Auswärts gegen die Gruppenköpfe Russland und Schweden bzw. bei den sehr unangenehmen Herausforderungen in Moldawien und Montenegro wird sich zeigen, ob Österreich wie zuletzt bei der WM-Endrunde 1998 in Frankreich Quartier beziehen darf.

Die Voraussetzungen sind günstig, die Kontinuität rund um das Nationalteam passt, die Entwicklung der Mannschaft lässt hoffen und auch die Trends der WM in Brasilien haben David Alaba und Co. längst verinnerlicht.

Wer das Herz am richtigen Fleck trägt, Tempo und Intensität im Zweikampfverhalten über 90 Minuten zeigen kann und mutig nach vorne spielt, der wird am Ende belohnt. Individuelle Fehler darf sich Österreichs Auswahl nur wenige leisten und in der Chancenauswertung ist Coolness und Effizienz gefragt, um in der ausgeglichenen Gruppe einen der ersten zwei Plätze zu erreichen.

Die Fans trauen ihrer Mannschaft die Qualifikation zu, die Spieler brennen auf die EURO - Vorraussetzungen, die Hoffnungen wecken.

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