Aufstieg bringt auch Image- & Sympathie-Gewinn

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Jetzt gilt’s! Salzburg lechzt seit Jahren nach der Champions-League-Gruppenphase. Im siebten Anlauf soll das große Ziel des Red-Bull-Konzerns endlich erreicht werden.

Ausgerechnet unter Neo-Trainer Adi Hütter, der sich vor exakt 20 Jahren mit der Salzburger Austria als Spieler bereits für die Königsklasse gegen Ajax Amsterdam, AC Milan und AEK Athen qualifiziert hat, soll das Kunststück gelingen. Die Voraussetzungen sind so gut wie nie. Im Playoff gegen den schwedischen Meister Malmö FF starten die "Bullen" als Favoriten.

Heute im Heimspiel soll die Basis für den Aufstieg gelegt werden. Am kommenden Mittwoch im Rückspiel wollen Soriano, Kampl, Mane und Co. dann für den nächsten kickenden Meilenstein des Getränke-Herstellers sorgen.

Zeit wird’s. Denn wer passt besser in die Millionenliga als Red Bull. Der milliardenschwere Produzent der Energy Drinks ist wie gemacht für die "Gelddruck-Maschine" Champions League. Da wie dort regiert das Marketing. Beide Marken gelten als absolute Erfolgsgeschichten. Die Schar der Kritiker und Neider ist groß. Kommerz versus Tradition. Verein gegen Konzern. Red Bull scheidet – wie der schwedische Boulevard auf geschmacklose Art und Weise demonstrierte - nicht nur hierzulande die Geister.

Als Feindbild haben sich die "roten Bullen" längst einen Namen in Europa geschaffen, jetzt soll auch sportlich der Durchbruch gelingen. Damit lassen sich wohl am ehesten Sympathien und Image zurückgewinnen, die bisher aufgrund diverser Vorurteile sowie Fan- und Medien-Hetze verloren gegangen sind.

Wobei in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage erlauft sein muss: Wer regt sich eigentlich noch über US-Investoren in England, Scheichs oder russischen Oligarchen als Geldgeber der europäischen Top-Klubs auf?

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