Die Fußball-Welt jubelt über neue Kicker-Helden

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Mal ehrlich: Haben sie vor der WM den Kolumbianer James David Rodriguez Rubio gekannt?

Der 22-Jährige vom AS Monaco hat sich nicht nur mit seinen bisher fünf WM-Toren weltweit in die Herzen der Fans geschossen. James (steht auf seinem Trikot), den man übrigens nicht wie den englischen Vornamen, sondern spanisch in zwei Silben als "Cha-mes" ausspricht, ist wohl die bislang größte Entdeckung des Fußballfests in Brasilien.

Auch bei den Torhütern gibt es zwei absolute Shooting-Stars. Guillermo Ochoa, der 28-jährige Mexikaner ist in Frankreich mit Ajaccio aus der höchsten Spielklasse abgestiegen und auf der Suche nach einem neuen Verein, sowie der 27-jährige Keylor Navas aus Costa Rica, der in Spaniens La Liga zum besten Torhüter der Saison gewählt wurde und dessen Klubkollege bei Levante, Andreas Ivanschitz, bereits im Vorfeld der WM geschwärmt bzw. angekündigt hat, dass er mit dem Außenseiter aus Mittelamerika überraschen könnte, begeistern mit spektakulären Paraden und sind nun weltweit ein Begriff.

Die Weltmeisterschaft bleibt spannend, ein eindeutiger Titelfavorit ist weiter nicht auszumachen, die Partien sind eng, das Niveau der Spiele ist weiter ansprechend, der Druck auf die verbliebenen Nationen steigt. Verlängerungen und Elfmeterschießen bieten jede Menge Nervenkitzel und sind der ideale Stoff aus dem Dramen und Heldengeschichten geschrieben werden.

Mit Costa Rica und Kolumbien sowie dem Sieger des Achtelfinal-Duells USA gegen Belgien (was erreicht der erklärter Geheimfavorit!) stehen drei Teams im Viertelfinale, mit denen dort nicht unbedingt zu rechnen war.

Schade eigentlich, dass bereits 52 der 64 WM-Spiele absolviert sind, wobei die Vorfreude auf die verbleibenden zwölf Partien ein klares Indiz dafür ist, dass die WM-Endrunde in Brasilien auf jeden Fall als absolut gelungene und sehenswerte Veranstaltung in die Fußball-Annalen eingehen wird.

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