Früher bei der Admira zugreifen

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Früher bei der Admira zugreifen

Nach fast einem Viertel der Saison führt die Admira die Tabelle an. Beachtlich für ein Team, das neben dem SV Grödig – der sich übrigens auch besser als erwartet schlägt – zum Saisonstart als heißester Abstiegskandidat galt.

Natürlich werden die Sportfreunde aus der Südstadt am Ende nicht Meister. Aber sie werden auch nicht absteigen, womit das eigentliche Saisonziel erreicht werden wird. Und die vielen jungen Talente sind drauf und dran sich ins Rampenlicht zu spielen. Es wird an den etablierten Top-Klubs der Bundesliga liegen, entsprechend zuzugreifen.

In der Vergangenheit haben sich vor allem die Austria und Rapid nämlich offenbar nicht genügend um die Dienste junger Admiraner bemüht. Richard Windbichler und Stephan Auer haben etwa jahrelang bewiesen, dass sie überdurchschnittliche Bundesliga-Kicker werden können, mussten aber trotzdem erst 24 Jahre alt werden und ablösefrei sein, ehe sich der FAK bzw. der SCR ihre Dienste gesichert haben.

Hätten die Wiener Klub zwei Jahre früher ein wenig finanzielles Risiko genommen – und da geht es um ein paar Hunderttausend Euro, keine Millionen-Beträge – wären die beiden in ihrer Entwicklung schon viel weiter. Selbiges gilt übrigens für Stefan Schwab.

Wohin der Weg eines Youngsters aus der Admira-Schule führen kann, wenn er früh genug bei einem Top-Klub unterkommt, zeigt aktuell Marcel Sabitzer, der mit seinen 21 Jahren Stammgast im Nationalteam ist.

Ein Beispiel aus dem aktuellen Admira-Kader ist vor allem der hochtalentierte Philipp Malicsek, der erst vor wenigen Wochen 18 Jahre alt wurde und immerhin schon 14 Bundesliga-Spiele in den Beinen hat. Er sollte nicht 24 Jahre alt werden müssen, ehe er beweisen darf, dass er es auch bei einem Top-Klub schaffen kann.

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