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Wenn nicht jetzt, wann dann?

So hart es klingt: Treue wird im Fußball schon seit längerem nicht mehr groß geschrieben.

Also, warum sollte Zlatko Junuzovic noch bis Sommer bei der Austria verweilen, wenn von einem Wechsel im Winter beide Seiten profitieren würden?

Für die Wiener offenbart sich in den kommenden Wochen die wohl letzte Chance, ihren Hochkaräter gewinnbringend an den Mann zu bringen, denn im Sommer läuft der Vertrag des mittlerweile 24-jährigen ÖFB-Teamspielers aus.

Ablösefrei will man Österreichs Fußballer des Jahres 2010 mit Sicherheit nicht ziehen lassen.

Da kommt das erneute Interesse von Werder Bremen gerade recht.

In den deutschen Medien wird der Mittelfeldspieler bereits mit Lorbeeren überschüttet, seine Verpflichtung mit höchster Priorität eingestuft.

Die „Bild“ sieht ihn sogar als Heilsbringer, der an der Weser in die Fußstapfen ehemaliger Top-Spielmacher treten soll, und wirft die Frage in den Raum: „Herzog, Micoud, Diego, Özil und bald Junuzovic?“

Ein Transfer zum Fünften der Deutschen Bundesliga würde eine riesige Herausforderung bedeuten, den Kontakt seines Managers mit den Norddeutschen hat er bereits bestätigt.

Also „Sladdi“, warum zögerst du noch?

Junuzovic ist bereit für den nächsten Schritt, davon sind in Österreich die meisten Experten überzeugt.

Die Frage ist nur, ob er es selbst wahrhaben will.

Auch am Filigrantechniker gehen die Jahre nicht spurlos vorbei, demnach sollte man die „Feste“ feiern, wie sie fallen.

Ruft sich der Austria-Regisseur seine Stärken und Qualitäten wieder in Erinnerung und riskiert den großen Coup, könnten sich zum Jahreswechsel gleich drei Parteien beschenken:

Spielerische Weiterentwicklung für den Spieler, monetäre Entschädigung für die Austria und einen neuen „Ösi-Alpenmaradona“ für Werder.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

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