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Ein Weltmeister, den jeder mag

Diese Ski-WM hat es wirklich in sich: Der Super G der Herren machte dort weiter, wo der Super G der Damen aufgehört hat. Der spektakuläre Miller-Sturz, das beeindruckende Comeback von Svindal, der spannende Hundertstel-Krimi um die Medaillen, der Sensations-Außenseiter Dustin Cook – und am Ende lachte mit Hannes Reichelt wieder ein Österreicher vom obersten Podest.

Es gibt wohl Niemanden, der dem ältesten Weltmeister der Ski-Geschichte diese Goldmedaille nicht vergönnt. Seit fast 15 Jahren ist der Salzburger im Weltcup mit dabei, mit 34 Jahren und 215 Tagen steht er nun am Höhepunkt seiner Karriere.

Durch seinen Erfolg strahlt er eine Vorbildwirkung aus, die nicht nur seine Teamkollegen, sondern auch alle anderen Ski- und Sport-Fans erreicht. Reichelt hat gezeigt, dass es sich trotz aller möglichen Rückschläge (Hundertstel-Pech, Verletzungen, etc.) lohnt, weiter hart an sich zu arbeiten, dran zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben.

Und dies hat der sympathische Pongauer geschafft, ohne an Menschlichkeit einzubüßen. Bei Reichelt gibt es keinen krankhaften Ehrgeiz und keine übertriebene Verbissenheit. Der HAK-Maturant bewahrte sich trotz seiner konsequenten Arbeit seine Natürlichkeit und ist im Weltcup-Zirkus weiterhin allseits beliebt. Ein Umstand, über den sich nicht immer alle Weltmeister der Ski-Geschichte erfreuen durften.

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