F1 Race Stars

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Die F1-Saison neigt sich dem Ende zu, doch Codemasters „F1 Race Stars“ geht gerade erst an den Start. Ob der Fun-Arcade-Racer perfekt die Zeit bis zur neuen F1-Saison überbrückt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Warum November?

Das Releasefenster für „F1 Race Stars“ wurde meiner Meinung nach nicht gerade weise gewählt. Zum einen ist die F1-Saison vorbei und zum anderen erscheinen beziehungsweise erschienen im November mit „LittleBigPlanet Karting“ und „Sonic & SEGA All-Stars Racing Transformed“ hartnäckige Konkurrenten. Fehlt nur noch, dass Nintendo zum Launch der Wii U noch ein bislang nicht angekündigtes „Mario Kart Wii U“ aus dem Hut zaubert – wobei die Chance für so ein Überraschungsrelease doch verschwindend gering ist.

F1-Lizenz und überschaubarer Inhalt

Spieltechnisch kommt das Spiel mit allen Elementen, die ein Fun-Arcade-Racer besitzen muss, daher: Abkürzungen, Powerups, ein Schadensmodell, verschiedene Strecken und eine liebevolle Präsentation. All das ist vorhanden, doch zusätzlich konnte sich Codemasters die F1-Lizenz sichern, womit ein Alleinstellungsmerkmal definitiv gegeben ist. Doch leider reicht das heutzutage nicht aus, wie man bei unzähligen anderen Lizenzspielen schon gesehen hat. Spieltechnisch ist alles ganz ok, aber der letzte Kick fehlt einfach.

Die Strecken sind abwechslungsreich und punkten mit Abkürzungen sowie einige gut inszenierten Abschnitten wie Loopings Haarnadelkurven oder ähnlichem. Trotzdem kommt die Abwechslung zu kurz. Warum? Ganz einfach, die Anzahl an verschiedenen Strecken, die trotz Lizenz nicht der F1-Kurse nachempfunden sind, ist einfach zu gering. Vor allem wenn man einen Blick auf „LittleBigPlanet Karting“ wirft, das ohne selbst erstellte Tracks schon über 70 verschiedene Kurse zur Auswahl hat. Dazu kommt die fehlende Individualisierungsmöglichkeit, mit der der Konkurrent aus dem Hause Sony überschwänglich aufwartet. Ihr könnt weder euer Auto noch euren Piloten nach euren Wünschen modifizieren. Klar, das Spiel heißt „F1 Race Stars“, doch warum sollte man darin nicht mit einem eigenen Charakter eine Karriere fahren?

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