Gruppe D im Überblick

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Das Kräftemessen der besten afrikanischen Teams geht los!

Von 19. Jänner bis 10. Februar findet in Südafrika der Afrika-Cup 2013 statt.

Kann Sambia seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen? Gelingt Didier Drogba endlich sein erster Titel mit der Elfenbeinküste? Oder setzt sich diesmal doch ein Außenseiter durch?

LAOLA1 bereitet dich perfekt auf die Endrunde vor. Es gibt alle Kader und eine Einschätzung der Teams.

Die große Vorschau auf Gruppe D:

Hier geht's zum Spielplan!


ELFENBEINKÜSTE

Spitzname: Les Elephants

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1992
Afrika-Cup-Finalist 2006, 2012
WM-Teilnehmer 2006, 2010

LAOLA1-Vorschau: Die Namen in diesem Kader lassen keinen Zweifel zu: Das ist der Top-Favorit auf den Titel. Zudem ist es für den mittlerweile 34-jährigen Superstar Didier Drogba die wohl letzte Chance mit seinen "Elefanten" doch noch einen Titel zu holen. Angefangen bei Innenverteidiger Kolo Toure über seinen Bruder Yaya, der im Mittelfeld das Tempo bestimmt, bis Gervinho - zahlreiche Hochkaräter sorgen für Qualität. Ob diese auch der gänzlich unerfahrene Teamchef Sabri Lamouchi hat, muss sich aber erst herausstellen. Zum Shootingstar könnte Flügelstürmer Max Gradel werden.

TUNESIEN

Spitzname: Les Aigles de Carthage

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 2004
Afrika-Cup-Finalist 1965, 1996
WM-Teilnehmer 1978, 1998, 2002, 2006

LAOLA1-Vorschau: Nachdem sich das Team von Coach Sami Trabelsi im Vorjahr im Viertelfinale gegen Ghana verabschiedet hat, soll diesmal zumindest erneut die Gruppe überstanden werden. Das Zeug dazu haben die "Adler von Karthago" zweifellos. Ein enthusiastisch spielendes und offensiv ausgerichtetes Team mit vielen technisch sehr beschlagenen Kickern steht zur Verfügung. Es wird spannend zu sehen sein, wie der talentierte Aymen Abdennour die Innenverteidigung ohne die langjährige Stammkraft Karim Haggui organisiert und ob der überaus talentierte Offensiv-Allrounder Youssef Msakni trotz seines Wechsels nach Katar das Zeug gehabt hätte, auch bei einer europäischen Klassemannschaft zu reüssieren.

ALGERIEN

Spitzname: Les Fennecs

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1990
Afrika-Cup-Finalist 1980
WM-Teilnehmer 1982, 1986, 2010

LAOLA1-Vorschau: Nach der enttäuschenden WM 2010 (ein Punkt, kein Tor) kehrt Algerien mit einem völlig anderen Gesicht nach Südafrika zurück. Inziwschen hat der 60-jährige Bosnier Vahid Halilhodzic das Kommando übernommen. Der streitbare Teamchef hat die Mannschaft ordentlich umgekrempelt - Kicker wie Karim Ziani, Nadir Belhadj und Anthar Yahia spielen keine Rolle mehr. Die neuen Leistungsträger laufen auf den Flügeln auf und heißen Sofiane Feghouli und Hilal Soudani. Auch die Grundausrichtung der "Wüstenfüchse" ist im Vergeich zu 2010 wesentlich offensiver geworden.

TOGO

Spitzname: Les Eperviers

Erfolge:

WM-Teilnehmer 2006

LAOLA1-Vorschau: Seit 1986 ist Didier Six im Trainergeschäft und der Franzose wird all seine Erfahrung aufbieten müssen, um mit dem Togo einen erfolgreichen Afrika-Cup zu spielen. Fast unnötig zu erwähnen, dass sehr viel von Emmanuel Adebayors Laune abhängen wird - nach Streitigkeiten mit dem Verband musste der Stürmer vom Staatspräsidenten zu einer Anreise nach Südafrika überredet werden. Doch der Tottenham-Legionär trägt die Last nicht alleine auf seinen Schultern. Goalie Kossi Agassa, der die Nummer eins beim französischen Erstligist Stade Reims ist, und Lorient-Abräumer Alaixys Romao sind ebenso gefordert.

Harald Prantl

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