Gruppe C im Überblick

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Das Kräftemessen der besten afrikanischen Teams geht los!

Von 19. Jänner bis 10. Februar findet in Südafrika der Afrika-Cup 2013 statt.

Kann Sambia seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen? Gelingt Didier Drogba endlich sein erster Titel mit der Elfenbeinküste? Oder setzt sich diesmal doch ein Außenseiter durch?

LAOLA1 bereitet dich perfekt auf die Endrunde vor. Es gibt alle Kader und eine Einschätzung der Teams.

Die große Vorschau auf Gruppe C:

Hier geht's zum Spielplan!


SAMBIA

Spitzname: Chipolopolo

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 2012
Afrika-Cup-Finalist 1974, 1994

LAOLA1-Vorschau: Dass der Titelverteidiger zuletzt schwache Ergebnisse einfuhr, sollte nicht täuschen. Denn diese Mannschaft weiß genau, was im Laufe eines Turniers zu tun ist - der Kern der Truppe spielt bereits seinen fünften Afrika-Cup in Folge. Gegenüber dem letzten Jahr hat der französische Trainer Herve Renard nur fünf Änderungen in seinem Kader vorgenommen. Das Herz der Mannschaft ist die Innenverteidigung, bestehend aus den beiden Mazembe-Teamkollegen Hichani Himonde und dem bärenstarken Stophira Sunzu. In der Offensive, in der Ex-Bielefeld-Stürmer Christopher Katongo der bekannteste Name ist, fehlt es allerdings an individueller Klasse. Einzig der linke Flügel Rainford Kalaba kann Spiele im Alleingang entscheiden.

NIGERIA

Spitzname: Super Eagles

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1980, 1994
Afrika-Cup-Finalist 1984, 1988, 1990, 2000
WM-Teilnehmer 1994, 1998, 2002, 2010

LAOLA1-Vorschau: Die glanzvollen Tage des nigerianischen Fußballs sind vorbei. Nachdem 2012 nicht einmal die Qualifikation für die Endrunde geland, sind die "Super Eagles" diesmal wieder beim Afrika-Cup dabei. Die Mannschaft, bestehend aus in zwölf verschiedenen Ländern aktiven Spielern, wird von Stephen Keshi trainiert. Ihre größte Schwäche ist auf den Außenverteidiger-Positionen zu finden. Zusammengehalten wird die Defensive von Chelsea John Obi Mikel. Offensiv hängt viel davon ab, ob Keshi die richtige Mischung finden. Denn mit Victor Moses, Ahmed Musa, Emmanuel Emenike, Nosa Igiebor und - mit leichten Abstrichen - Ikechukwu Uche ist zweifellos eine Menge Potenzial vorhanden.

BURKINA FASO

Spitzname: Les Etalons

Erfolge: -

LAOLA1-Vorschau: Als Geheimfavorit ist Burkina Faso in die letzten zwei Afrika-Cups gestartet, beide Male folgte das enttäuschende Vorrunden-Aus. Diesmal soll es der belgische Coach Paul Put für die "Hengste" richten. Tatsächlich scheint es ihm gelungen zu sein, die wacklige Defensive rund um Lyons Bakary Kone zu stabilisieren. Im Mittelfeld wird der unermüdliche Marseille-Stammspieler Charles Kabore seine Gegner in den Wahnsinn treiben und an vorderster Front Moumouni Dagano mit all seiner Routine ständiger Gefahrenherd sein. Viel wird aber von der Spiellaune des Trios hinter Dagano - bestehend aus dem pfeilschnellen Jonathan Pitroipa, dem spektakulären Alain Traore und dem oft unterschätzten Abdou Traore - abhängen.

ÄTHIOPIEN

Spitzname: Walya Antilopes

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1962
Afrika-Cup-Finalist 1957

LAOLA1-Vorschau: 31 Jahre lang musste Äthiopien warten, um wieder am Afrika-Cup teilnehmen zu können. Und die Mannschaft von Teamchef Sewnet Bishaw reist als krasser Außenseiter nach Südafrika. Lediglich drei Kaderspieler verdienen ihr Geld nicht in der heimischen Liga. Der namhafteste unter ihnen ist Ägypten-Legionär Saladin Said - gleichzeitg der gefährliste Stürmer im Aufgebot der "Antilopen". Erwähnenswert ist auch noch Innenverteidiger Degu Debebe, die äthiopische Version von John Terry. Es ist davon auszugehen, dass das Heil in der Defensive gesucht und auf Konterchancen gelauert wird.

Harald Prantl

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