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Die Gebrüder Honda steigen bei Horn ein

Noch immer kaum zu glauben, aber nun wirklich wahr.

Der japanische Milan-Star Keisuke Honda steigt mit seinen beiden Brüdern Youji und Hiroyuki beim SV Horn ein.

Der Erste-Liga-Absteiger hat dies gegenüber LAOLA1 bestätigt.

Demnach wird der Profibetrieb in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, an der die Hondas, die über 50 Fußballschulen besitzen, 49 Prozent und Horn 51 Prozent halten werden.

Youji Honda wird am Dienstag bei einer Generalversammlung Obmann und zieht von Japan nach Niederösterreich, sein Vorgänger Thomas Kronsteiner wird Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Bundesliga und Europacup als Ziel

Rudolf Laudon, bislang Kronsteiners Stellvertreter, soll gleichwertiger Partner von Honda werden.

Ziel seien der Wiederaufstieg in die Erste Liga sowie die Bundesliga und auch ein Einzug in den Europacup.

Zudem werde das Stadion, die Waldviertler Volksbank-Arena, ausgebaut.

Sie haben den europäischen Markt beobachtet. In Österreich haben sie die beste Kosten-/Nutzenrechnung erhalten - See more at: http://www.noen.at/nachrichten/noe/sport/SV-Horn-wird-japanisch;art79524,639639#sthash.QVHVbqwH.dpuf
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Massaki Morass, Co-Trainer von Christoph Westerthaler, hat den Kontakt hergestellt. Der 36-Jährige arbeitete u.a. bei Red Bull Salzburg als Übersetzer und bei Wacker Innsbruck als Scout.

"Die beste Kosten-/Nutzenrechnung"

"Sie haben den europäischen Markt beobachtet. In Österreich haben sie die beste Kosten-/Nutzenrechnung erhalten", erklärt Kronsteiner in den "NÖN" die Beweggründe der Hondas ausgerechnet in Horn zu investieren.

Von Österreich aus soll die Firma in Europa etabliert werden, in den Verhandlungen habe man sich gegenüber Wiener Neustadt, Wiener Sportklub, Vienna oder Wacker Innsbruck durchgesetzt, so die Wochenzeitung.

Der langjährige Obmann (seit 1995) deutete bereits vergangenes Jahr in einem LAOLA1-Interview an, die Bundesliga anvisieren zu wollen.

In diesem hatte der 49-Jährige auch die mangelnde Unterstützung der Politik angeprangert: "Im Umkreis von 50 Kilometern bieten nur wir etwas, was Fußball betrifft. Wenn ich St. Pölten, wo ein massiver politischer Wille dahintersteckt, hernehme, und mir die Zuschauerzahlen in diesem Wahnsinns-Stadion anschaue, dann würde ich das noch mehr hinterfragen als uns."

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