"Wir müssen ohne Wenn und Aber gewinnen"

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Für Österreichs Fußball-U21-Nationalmannschaft erfolgt am Donnerstag (18.30 Uhr) in Esch-sur-Alzette gegen Luxemburg der Anpfiff zur EM-Qualifikation.

Gegen den zumindest laut Papierform schwächsten Kontrahenten in Gruppe 10 benötigt die Auswahl von Andreas Herzog unbedingt einen Sieg, um nicht schon vorzeitig wichtige Punkte im Kampf um die Teilnahme an der Endrunde im Juni 2013 in Israel liegenzulassen.

"Gewinnen, ohne wenn und aber"

"Wenn wir uns qualifizieren wollen, müssen wir ohne Wenn und Aber gewinnen", betonte Österreichs Rekord-Nationalspieler, dessen Truppe es außerdem noch mit den Niederlanden, Schottland und Bulgarien zu tun bekommt.

Die Sieger der zehn Pools sowie die vier besten Gruppenzweiten rittern im Oktober 2012 in Hin- und Rückspielen um die EM-Tickets.

"Die Niederländer sind sicher der Favorit, aber es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe", meinte Herzog.

U20-Helden und A-Team-Abwesende

In seiner Mannschaft tummeln sich mit Andreas Weimann, Samuel Radlinger, Emir Dilaver, Christian Klem, Daniel Schütz und Georg Teigl gleich sechs U20-WM-Teilnehmer, dazu kommt mit Christopher Drazan noch ein Spieler mit A-Team-Erfahrung.

Andererseits wurde Herzogs etatmäßiger Kapitän Christopher Dibon so wie Daniel Royer bereits von Dietmar Constantini nominiert.

David Alaba und Aleksandar Dragovic wären auch noch spielberechtigt, zählen aber schon seit längerer Zeit zum A-Stamm.

Herzog von Team überzeugt

Dennoch ist Herzog von der ihm zur Verfügung stehenden Truppe überzeugt. "Das ist eine gute Mannschaft, mit der die Qualifikation möglich ist."

Eine erfolgreiche Quali ist laut dem Wiener auch von einer geringen Fluktuation im Kader abhängig.

"Es wäre das Ziel, mit einer Mannschaft in der ganzen Qualifikation kontinuierlich arbeiten zu können. Andererseits ist es natürlich von jedem das Ziel, so schnell wie möglich ins A-Team zu kommen."

Hohe Erwartungen an WM-Teilnehmer

In der vorigen U21-EM-Qualifikation hatte Herzog knapp das Playoff verpasst, mit dem neu formierten Team bestritt er in diesem Jahr sechs Testspiele, die drei Siege und drei Niederlagen brachten.

Die drei Schlappen setzte es jedoch im Mai, Juni und August ohne die U20-WM-Kicker, von denen sich Herzog in den bevorstehenden Partien einiges erwartet.

"So ein Turnier ist für die Persönlichkeitsentwicklung jedes Spielers wichtig, auch wenn es nicht erfolgreich verlaufen ist", sagte der 42-Jährige.

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