Zeitumstellung wird ignoriert

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ÖFB-Team ignoriert Zeitumstellung in Kasachstan

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Österreichs Nationalteam will der Zeitumstellung in Astana ein Schnippchen schlagen, indem es sie einfach ignoriert.

Kasachstans Hauptstadt ist der mitteleuropäischen Sommerzeit vier Stunden voraus, deswegen beginnt das Abschlusstraining von Christian Fuchs und Co. am Donnerstag in der Astana Arena erst um 22.30 Uhr.

Die Spieler kommen also erst deutlich nach Mitternacht kasachischer Zeit ins Bett, sollen dafür aber möglichst lange schlafen - schließlich wird das WM-Qualifikationsspiel am Freitag gegen Kasachstan erst um 22.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ) angepfiffen.

"Zeitumstellung wird nicht tangieren"

Laut ÖFB-Arzt Richard Eggenhofer würde es keinen Sinn machen, sich nach der lokalen Zeit zu richten.

"Die Zeitumstellung wird die Spieler nicht wirklich tangieren, weil wir nur kurz in Kasachstan sind", erklärte der Mediziner. Die Rückkehr aus Kasachstan ist für Samstag 4.25 Uhr MESZ avisiert, danach ist Ausschlafen im Mannschaftshotel in Wien angesagt.

"Es sollte kein Problem sein, dass die Mannschaft bis zum zweiten Spiel am Dienstag in Wien regeneriert ist", erklärte ÖFB-Sportwissenschaftler Gerhard Zallinger.

Über 9.000 km Reise

Der Oberösterreicher sieht in der langen An- und Rückreise rund um das Spiel im 4.695 Flugkilometer von Wien entfernten Astana generell keine große Herausforderung.

"Damit umzugehen, ist keine Raketenwissenschaft. Außerdem sind die Spieler das Reisen gewöhnt, und auch die späte Beginnzeit kommt uns entgegen."

Essen wie zuhause

Nicht nur für die Regeneration, auch für die richtige Ernährung der Spieler ist gesorgt, denn der ÖFB schickte bereits Köche und Lebensmittel nach Astana.

Am Spieltag stehen laut Eggenhofer wie vor jedem Ländermatch unter anderem Rindfleisch und Fisch auf dem Speiseplan.

Die Hauptmahlzeit nehmen die Kicker fünf Stunden vor dem Anpfiff ein, dreieinhalb Stunden vor dem Beginn gibt es noch einmal eine Jause mit Nudelgerichten oder auch Kuchen.

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