…DARÜBER, OB ES NACH WIE VOR ENGE BANDE VON US-CO-TRAINER ANDREAS HERZOG MIT DEM ÖFB GIBT:

Er war immer einer, der sich im ÖFB voll eingebracht hat, trotz seiner Rolle als Rekordspieler überhaupt keine Star-Allüren hatte. Wenn man jetzt irgendetwas von ihm braucht, steht er jederzeit zur Verfügung – nicht nur Trainerkollegen, sondern auch dem ÖFB insgesamt. Von dem her kann ich nur sagen: Tolle Persönlichkeit, auf einem super Weg, ein hervorragender Trainer zu werden. Der Schritt, neben Jürgen Klinsmann zu arbeiten, war für mich ein sensationeller. Ich wünsche ihm wirklich nur das Beste in seiner Karriere als Trainer.

…DARÜBER, DASS HERZOG MEDIAL GERNE ALS EISERNE TEAMCHEF-RESERVE GEHANDELT WIRD:

Das belastet ihn sicher nicht. Das ist für ihn normal. Er ist einer der besten Spieler Österreichs gewesen, ist akribisch in seiner Arbeit als Trainer. Es ist für mich eine Frage der Zeit, bis er bei einem hervorragenden Verein trainieren wird oder vielleicht sogar Nationaltrainer werden darf.

Peter Altmann

…ÜBER DIE TENDENZ, OB MAN CO-TRAINER FRITZ SCHMID ERSETZT ODER ES SO BELÄSST:

Das ist eine gute Frage, die ich nicht hundertprozentig beantworten kann, denn es gilt jetzt erst einmal das Trainingslager zu analysieren, ob es eben notwendig ist, nachzubesetzen oder nicht. Die Aufgaben wurden ein bisschen anders gewichtet. Assistent Thomas Janeschitz war im Training stärker präsent, hat mehr Aufgaben übernommen. Mir persönlich hat es sehr leid getan, dass Fritz Schmid seine Tätigkeit bei uns im Team beendet hat. Aber grundsätzlich muss man jetzt evaluieren: Ist es notwendig, noch einen Betreuer hinzuzugeben? Oder genügt es auch, mit dem Staff, mit den Konditionstrainern, mit den Assistenten, die jetzt dabei waren, die Arbeit qualitativ fortzuführen. Es sollte aber kein qualitatives Zurück geben, denn das können wir uns in unserer Situation nicht leisten.

…ÜBER DIE ZULETZT WIDERSPRÜCHLICHEN MELDUNGEN BEZÜGLICH EINES VERBLEIBS VON ROGER SPRY:

Es gibt hier überhaupt nichts Widersprüchliches. Grundsätzlich hatte Roger vor, mit der WM in Brasilien in Pension zu gehen. Er hat ja sehr lange in Brasilien gelebt. Dieser Wunsch ist ihm verwehrt geblieben, weil wir uns nicht qualifiziert haben. Deswegen hat er jetzt in einem Gespräch mit mir gesagt, er kann so nicht in Pension gehen, er will unbedingt weitermachen. Wir haben uns alle darüber gefreut. Wir führen gute Gespräche. Wenn es etwas zu verlautbaren gibt, werden wir es mitteilen.

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