ÖFB-Team gegen Zlatan, Russland und Co. um Aufstieg

Aufmacherbild
 

Gruppe

Nation

Gruppe

Nation

A

Niederlande

B

Bosnien-Herzegowina

Tschechien

Belgien

Türkei

Israel

Lettland

Wales

Island

Zypern

Kasachstan

Andorra

C

Spanien

D

Deutschland

Ukraine

Irland

Slowakei

Polen

Weißrussland

Schottland

Mazedonien

Georgien

Luxemburg

Gibraltar

E

England

F

Griechenland

Schweiz

Ungarn

Slowenien

Rumänien

Estland

Finnland

Litauen

Nordirland

San Marino

Färöer

G

Russland

H

Italien

Schweden

Kroatien

ÖSTERREICH

Norwegen

Montenegro

Bulgarien

Moldawien

Aserbaidschan

Liechtenstein

Malta

I

Portugal

Dänemark

Serbien

Armenien

Albanien

Österreichs Nationalteam war bei der Auslosung für die EM-Qualifikation nicht gerade vom Glück verfolgt.

Wie die Ziehung am Sonntag in Nizza ergab, kämpft die Auswahl von Marcel Koller gegen Russland, Schweden, Montenegro, Moldawien und Liechtenstein um die Teilnahme an der Endrunde von 10. Juni bis 10. Juli 2016 in Frankreich.

Das Kontinentalturnier geht erstmals mit 24 Mannschaften über die Bühne - das hat zur Folge, dass die Sieger, die Zweiten und der beste Dritte der neun Gruppen fix für die EM qualifiziert sind.

Die acht übrigen Dritten kämpfen im November 2015 in Play-offs um die vier verbliebenen Plätze.

Harter Kampf um den Aufstieg erwartet

Eine Platzierung unter den Top-3 wird allerdings kein leichtes Unterfangen.

Russland qualifizierte sich zuletzt als Gruppensieger noch vor Portugal fix für die WM in Brasilien, mit Schweden und Star-Spieler Zlatan Ibrahimovic machten David Alaba zuletzt im vergangenen Oktober unliebsame Bekanntschaft.

Durch ein 1:2 in Solna verpassten die Österreicher die Teilnahme am WM-Play-off, die Schweden zogen danach gegen Portugal den Kürzeren.

Dazu kommt mit Montenegro ein weiterer unangenehmer Gegner. Die Balkan-Truppe scheiterte im Kampf um einen EM-2012-Start erst im Play-off an Tschechien.

In der jüngsten WM-Qualifikation lagen die Montenegriner lange Zeit gut im Rennen um Platz zwei und beendeten die Gruppe schließlich hinter England und der Ukraine, aber noch vor Polen an der dritten Stelle.

Moldawien mit Achtungserfolgen

In derselben WM-Quali-Gruppe landete Moldawien vier Punkte hinter Montenegro und zwei Zähler hinter Polen auf Rang fünf.

Zum Abschluss dieser Qualifikation gelang den Moldawiern ein 5:2 in Montenegro - allerdings in einem bereits bedeutungslosen Match.

Weitere Achtungserfolge waren jeweils daheim ein 0:0 gegen die Ukraine und ein 1:1 gegen Polen. Für Österreich setzte es in Moldawien am 7. Juni 2003 in der EM-Qualifikation eine 0:1-Niederlage.

Auch gegen Liechtenstein, die laut Papierform schwächste Mannschaft der Gruppe, tat sich das ÖFB-Team zuletzt auswärts immer schwer.

Am 7. Oktober 2000 gab es in der WM-Qualifikation ein knappes 1:0, am 6. Oktober 2006 siegten die Österreicher in einem Freundschaftsspiel in Vaduz nach 0:1-Rückstand noch 2:1.

Spielplan wird erst festgelegt

Der genaue Spielplan der Gruppe G wird von der UEFA erst im Laufe des Sonntagnachmittags festgelegt.

Die Heimspiele gegen Russland, Schweden und wohl auch Montenegro dürften im Happel-Stadion über die Bühne gehen, die Duelle mit Liechtenstein und Moldawien könnten außerhalb Wiens stattfinden.

Keine echte Todesgruppe

Der Qualifikationsdruck ist durch das vergrößerte Starterfeld bei der EM 2016 in Frankreich zurückgegangen. Erstmals nehmen in zweieinhalb Jahren 24 Teams an der Endrunde teil.

Echte Schlager gibt es wenige, dennoch hat die Auslosung der Quali-Gruppen einigen großen Nationen unangenehme Aufgaben gebracht. Der EM-Zweite Italien etwa trifft auf Kroatien, Norwegen und Bulgarien.

Die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich ebenso wie der beste Gruppendritte direkt für die EURO 2016. Die weiteren acht Gruppendritten spielen sich in einem Play-off mit Hin- und Rückspiel vier weitere Tickets aus.

Gastgeber Frankreich ist fix qualifiziert, spielt aber erstmals außer Konkurrenz in der Qualifikation mit - in der hochkarätigen Gruppe I unter anderen mit Portugal, Dänemark und Serbien.

Deutschland gegen Polen

Welt- und Europameister Spanien sollte in der Quali keine Probleme bekommen. Der Titelverteidiger bekommt es in Gruppe C mit der Ukraine, der Slowakei, Weißrussland, Mazedonien und Luxemburg zu tun.

Mitfavorit Deutschland, in den vergangenen beiden Qualifikationen jeweils Gegner des ÖFB-Teams, trifft auf Irland, Polen, Schottland, Georgien und das neueste UEFA-Mitglied Gibraltar.

Gibraltar war ursprünglich in die Spanien-Gruppe gelost worden, wurde wegen der politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern aber in einen anderen Pool verschoben. England trifft in Gruppe E unter anderem auf die Schweiz. Die vermeintlich leichteste Gruppe bilden Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland, Nordirland und die Färöer.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen