Teamchef Constantini ohne Wünsche bei Auslosung

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Mit drei Mann ist der ÖFB am Samstag (ab 20.00 Uhr Uhr MESZ) in der Marina da Gloria von Rio de Janeiro bei der Gruppen-Auslosung für die Qualifikation zur WM-Endrunde 2014 in Brasilien vertreten.

Präsident Leo Windtner, Teamchef Didi Constantini und Teamadministrator Christian Schramm flogen am Donnerstagabend via Frankfurt am Main nach Übersee, wobei Constantini keine Wünsche über die Gegner für seine Truppe in seinem Koffer eingepackt hatte.

"Das sind nur Spekulation"

"Ich habe keine Erwartungen. Denn alles, was im Vorfeld diskutiert wird, ist überflüssig. Das sind nur Spekulationen. Erst wenn man die Gegner kennt, kann man darüber reden und selbst dann weiß man nicht, wie es am Ende in der Tabelle aussehen wird", sagte der Tiroler im Gespräch mit der APA kurz vor dem Abflug.

Man könne von einem vermeintlich leichten Gegner geschlagen werden und genauso gut gegen einen Top-Gegner auf die Siegerstraße geraten.

"Aussuchen ist sowieso nicht möglich"

Das Motto für die Auslosung unweit der berühmten Copacabana lautet also nicht nur für Rot-Weiß-Rot: "Man muss nehmen was kommt, aussuchen ist sowieso nicht möglich".

Tatsache ist, dass Österreich im Vergleich zum FIFA-Turnier 2010 eine marginal bessere Ausgangsposition hat.

War das ÖFB-Team vor der WM in Südafrika als Nummer 91 der Weltrangliste (in Europa 45.) aus dem fünften Topf gezogen worden, so liegt die Kugel der im FIFA-Ranking an 66. Stelle (Europa 35.) aufscheinenden ÖFB-Truppe diesmal im vierten Topf.

Modus der Auslosung

In dieser vierten Kategorie sind auch Bulgarien, Rumänien, Georgien, Litauen, Albanien, Schottland, Nordirland und Polen. Die acht Länder kommen damit für Österreich nicht als Gegner infrage.

Der Modus der Auslosung sieht vor, dass zuerst die Teams aus Topf sechs gezogen werden.

Danach folgen die Töpfe fünf, vier, etc. bis es zu den Top-Ländern (Titelverteidiger Spanien, Vize Niederlande, WM-Dritter Deutschland, England, Portugal, Italien, Kroatien, Norwegen und Griechenland) geht.

Politische Situation spielt mit

Nicht zusammen gelost werden in der Europa-Zone wegen der politischen brisanten Lage zwischen den Ländern Armenien und Aserbaidschan sowie Russland und Georgien.

Die neun europäischen Gruppensieger sind für die WM in drei Jahren (12. Juni bis 13. Juli) qualifiziert. Die acht besten Pool-Zweiten rittern in Hin- und Rückspielen um die vier weiteren WM-Startplätze.

An der europäischen Ausscheidung nehmen alle 53 Mitgliedsländer teil.

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