Die komische Rückkehr

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Rund um die Partie im Happel-Stadion gibt es für Herzog natürlich ein Wiedersehen mit jeder Menge alter Bekannter.

Wiedersehen mit Ex-Schützlingen

Herzog wird auch zahlreiche Kicker treffen, mit denen er in seiner Zeit als Österreichs U21-Teamchef von 2009 bis 2011 eng zusammengearbeitet hat.

So spielten in der Ära Herzog u.a. David Alaba, Marko Arnautovic, Heinz Lindner, Martin Hinteregger oder Kevin Wimmer für die ÖFB-U21-Auswahl.

Sie alle haben es mittlerweile ins A-Team von Marcel Koller geschafft und bereiten sich seit Montag in Spanien auf das USA-Match vor.

"Da ist eine äußerst gute Generation herangewachsen", freute sich Herzog über die Entwicklung im ÖFB.

Schnee von gestern

Gleichzeitig stellte Herzog aber fest, dass schön langsam auch Ergebnisse in Form einer Qualifikation für ein Großereignis folgen sollten.

"Diese Mannschaft sollte jetzt einmal endlich eine Quali schaffen, das muss schon ihr Anspruch sein." Gute Chancen sieht Herzog für die EURO 2016 in Frankreich, schließlich dürfen dort ja erstmals nicht 16, sondern gleich 24 Länder teilnehmen.

Dass Herzog das von ihm angestrebte Amt des ÖFB-Teamtrainers mehrmals vor der Nase weggeschnappt wurde, ist für den zweifachen Familienvater schwer zu verdauen gewesen, aber längst Schnee von gestern.

Herzog heißt Koller-Verlängerung gut

Die Vertragsverlängerung zwischen dem ÖFB und Koller heißt Herzog im Sinne einer notwendigen Kontinuität gut.

Herzog befindet seine Rolle im US-Verband als äußerst befriedigend, eine Verlängerung seines aktuell bis zum WM-Ende 2014 laufenden Vertrages gemeinsam mit Klinsmann scheint derzeit wahrscheinlich.

Bevor Herzog in seine Heimat Wien kommt, steht für die USA am Freitag in Glasgow gegen Schottland ein weiterer WM-Test auf dem Programm.

Headcoach Klinsmann fordert im Länderspiel-Doppelpack volle Konzentration und vollen Einsatz: "Wir wollen in diesen Spielen sehen, wer bereit ist, zu 1.000 Prozent mitzuziehen."

Für Rapid-Stürmer Terrence Boyd und seine Kollegen geht es also in Glasgow und Wien ums WM-Leiberl.

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