Dann aber schwanden die Kräfte beim SAK, Ried kam nochmals auf. Mehr als einen von Reichmann an die Latte gelenkten Zulj-Freistoß (75.) hatten die Gäste aber nicht mehr zu bieten.

Admira wirft die Vienna raus

Der FC Admira Wacker Mödling hat indes den zuletzt in der Meisterschaft gezeigten Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Südstädter setzten sich am Dienstagabend im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen den Erste-Liga-Club Vienna mit 3:1 (1:0) durch.

Lukas Thürauer (20.), Thorsten Schick (70.) und Maximilian Sax (83.) sorgten in der BSFZ-Arena für den zweiten Pflichtspielsieg des Bundesliga-Schlusslichts in Folge. Den Wienern gelang nach einem Torraubfoul von Richard Windbichler durch Mirnes Becirovic (93./Elfmeter) nur noch Ergebniskosmetik.

Die Vienna begann in Maria Enzersdorf ganz gut, Marco Miesenböck kam aber nicht richtig zum Abschluss (8.).

Thürauer besorgt die Führung

In der Folge beherrschten die Hausherren erwartungsgemäß das Geschehen, Issiaka Ouedraogo scheiterte aber vorerst noch aus zehn Metern an Vienna-Tormann Thomas Mandl (17.). Drei Minuten später war die Führung aber perfekt.

Der starke Thomas Weber gab zur Mitte, die Vienna-Abwehrspieler erwischten den Ball nicht und Thürauer hatte keine Mühe einzuschießen. Stephan Auer (28., 45.) und Schick (45.) hätten schon vor der Pause für noch klarere Verhältnisse sorgen können.

In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich eine etwas offenere Partie, in der die Gastgeber deutlich effizienter waren. Schick vollendete zum 2:0 (70.) und bereitete mit einem scharfen Stanglpass das 3:0 (83.) von Sax vor.

Ehrentor in der Nachspielzeit

Davor und dazwischen wäre allerdings für die Wiener deutlich mehr möglich gewesen.

Paul Bichelhuber zirkelte den Ball knapp daneben (55.), Florian Zellhofer vergab aus kurzer Distanz (67.) und Alexander Aschauer schoss aus zwölf Metern drüber (74.) und scheiterte an Admira-Goalie Manuel Kuttin (84.).

In der Nachspielzeit gelang den Wienern zumindest noch der Ehrentreffer. Windbichler sah nach einem Torraub-Foul an Zellhofer zurecht die Rote Karte, Becirovic ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht entgehen.

Mit der Vienna ist der letzte Wiener Club aus dem Bewerb ausgeschieden.

Amstetten eliminiert auch Mattersburg

Mattersburg ist als fünfter Erste-Liga-Club im österreichischen Fußball-Cup ausgeschieden. Die derzeit ohnehin in einer Formkrise befindlichen Burgenländer mussten sich am Dienstag im Achtelfinale bei Regionalligist SKU Amstetten mit 0:2 (0:1) geschlagen geben.

Die Niederösterreicher basteln damit weiter eifrig am Ruf des Riesentöters. Eine Runde zuvor hatte die Elf von Trainer Heinz Thonhofer mit Altach bereits einen anderen Zweitligisten zu Fall gebracht.

Bundesliga-Absteiger Mattersburg, das in der Ersten Liga zuletzt lediglich einen Zähler aus fünf Partien geholt hatte, gab in der ersten Hälfte nur 20 Minuten lang den Ton an.

Elfer entscheidet Partie gegen Mattersburg

Ab dem 1:0 durch Teurezbacher, dessen Flanke den Weg ins Tor fand, weil Goalie Dau sich auf Amstetten-Stürmer Zeman konzentriert hatte, war der Sechste der Regionalliga Ost zumindest ebenbürtig.

Nach einer chancenarmen erste Hälfte bekamen die 1.800 Zuschauer in Amstetten auch nach dem Seitenwechsel nicht allzu viele Möglichkeiten zu sehen. Mattersburg hatte wohl größere Kraftreserven und mühte sich auch im Spiel nach vorne, kam aber zu keinen echten Chancen.

Zwar zwang Lovin mit einem schön angetragenen Freistoß Goalie Affengruber zu einer Glanzparade, im Gegenzug führten die Gastgeber aber die Entscheidung herbei: Der kurz zuvor eingewechselte Sprangler brachte Lachmayr im Strafraum zu Fall, Holzer ließ sich die Gelegenheit auf das 2:0 vom Punkt nicht nehmen (76.).

Das Viertelfinale wird am Sonntag ausgelost, Spieltermine sind 15./16. April 2014.

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