"The Chance": Der österreichische Neymar

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Neymar, hier!“, „Zeit, Neymar!“, „Spiel ab, Neymar!“

Am Trainingsgelände des SV Heimstetten traute man seinen Ohren nicht. War etwa der brasilianische Superstar zu Gast?

Nicht ganz, doch selbst bei einem genaueren Blick war man sich lange Zeit nicht sicher.

Auf den Spuren Neymars

Nike lud die größten Talente im Rahmen der Aktion „The Chance“ nach Bayern ein, um diese vor den Augen zahlreicher (Ex-)Profis Leistungstests zu unterziehen.

Unter ihnen ein gerade erst 18 Jahre alt gewordener Nachwuchskicker, der Neymar zum Verwechseln ähnlich sieht. Marvin Egho die rot-weiß-rote Hoffnung.

„Viele rufen mich hier Neymar – mich freut es“, so der Wiener. „Er ist mein Lieblingsspieler.“

Von „The Chance“ begeistert

Der 20-jährige Brasilianer begeistert Fans rund um den Globus mit seiner Technik, seiner Grundschnelligkeit und unglaublichem Spielwitz. Nicht umsonst wird er von zahlreichen Top-Teams gejagt.

Einer der potenziellen Käufer ist Real Madrid. „Mein Lieblingsverein. Neymar wechselt aber wohl zum FC Barcelona, das gefällt mir gar nicht.“

Deutlich besser gefällt dem Jungspund die Nike-Aktion. „Super, was da geboten wird. Jeder, der so eine Chance erhält, sollte versuchen, sie zu nutzen.“

Er selbst wurde von keinem Geringeren als Werders Zlatko Junuzovic mit dem Ticket für die Teilnahme in Heimstetten überrascht.

„Ich war baff und habe mich natürlich gefreut.“ Wie Millionen weiterer Teenager träumt auch Marvin Egho von der großen Kicker-Karriere.

Verblüffende Ähnlichkeit: Marvin & Neymar

Auf dem Zettel mancher Scouts

Seine Stärken sieht er „im Eins gegen Eins, in der Ballbehandlung und als Stürmer natürlich im Abschluss.“

Dagegen sei vor allem die körperliche Komponente noch ausbaufähig. „Insgesamt muss ich auch lockerer werden und vor dem Tor eiskalt agieren“, zeigt er sich selbstkritisch.

Der Spieler des SR Donaufeld war in seiner Jugend bereits für die Wiener Austria aktiv, musste sich jedoch nach einem neuen Verein umsehen, nachdem das BNZ Stronach zusperrte.

In der vierthöchsten Spielklasse will er sich für höhere Aufgaben empfehlen und fiel dabei Nike-Scouts auf. Zwar reichte es in Bayern letztendlich nicht für ein Ticket zum Welt-Finale in London, doch eines ist klar: So mancher Scout hat ihn nun auf der Rechnung.

Wenn er seine Ziele weiter konsequent verfolgt, hart an sich arbeitet und den Mut nicht verliert, stehen die Chancen gut, eines Tages im Profifußball Fuß zu fassen.

Und wer weiß, vielleicht steht er seinem großen Idol eines Tages sogar auf dem Platz gegenüber.

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