Real und Barca schießen sich für "El Clasico" warm

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Die 15. Runde in „La Liga“ ist für Real Madrid und den FC Barcelona Geschichte.

Beide Teams feierten souveräne Zu-Null-Erfolge. Real siegte 3:0 bei Sporting Gijon, Barca fertigte Levante im heimischen Camp Nou mit 5:0 ab.

Man könnte sagen: die Pflicht ist erfüllt, es folgt die Kür.

Und diese hört auf den Namen „El Clasico“. Am kommenden Samstag kommt es endlich wieder zur größten Auseinandersetzung im spanischen Fußball.

>>> Real vs. Barca, Samstag, 10.12., 22 Uhr, LIVE auf LAOLA1.tv <<<

Schon jetzt prägt das Duell am kommenden Wochenende verständlicherweise die Medienlandschaft im Land des Weltmeisters.

Schöne Erinnerungen

Von einer „Manita des Selbstvertrauens“ spricht Barcelonas Hausblatt „El Mundo Deportivo".

Nur zu Erinnerung: „Manita“, zu Deutsch Händchen, nennt sich ein glatter 5:0-Sieg und ist just seit dem mittlerweile schon legendären Erfolg im Clasico vom 29. November 2010 ein geflügeltes Wort.

Der viel umjubelte Triumph bildete den Grundstein für den 21. Meistertitel der Katalanen. Ein derartiges Ergebnis würde man nur allzu gerne auch im Estadio Santiago Bernabeu bejubeln.

Doch stehen die Vorzeichen in diesem Jahr anders. Nach Verlustpunkten liegt das Team von Pep Guardiola bereits sechs Zähler hinter dem Erzrivalen, der zur Zeit kaum Schwächen zeigt.

„Marianisches Madrid

Erstmals in dieser Spielzeit ohne den gesperrten Xabi Alonso feierten die „Königlichen“ einen ungefährdeten Sieg im El Molinon und präsentierten sich dabei ebenso in bestechender Form.

„Madrid überlebt ohne Xabi Alonso“ urteilt die „Marca“. Der Baske hatte sich im Derby gegen Atletico die fünfte Gelbe Karte abgeholt, um das Duell mit dem amtierenden Meister auf keinen Fall zu verpassen – selbiges tat im Übrigen auch Gerard Pique auf Seiten des FCB.

Dass Madrid nicht nur überlebte, sondern glänzte, lag auch an Angel di Maria, der zum spielentscheidenden Spieler in Gijon avancierte. Das erste Tor erzielte er selbst, das zweite legte er Cristiano Ronaldo auf.

„Ein Marianisches Madrid. Di Maria ist nicht zu stoppen“ feiert die Madrider Zeitung den 23-jährigen Argentinier, der nunmehr bei drei Saisontoren und elf (!) Vorlagen hält.

Fabregas im Fokus

So wie man sich in der spanischen Hauptstadt über die Leistung von "El Fideo" (dünne spanische Nudel) freut, so huldigt man in der katalanischen Metropole Cesc Fabregas.

Der Doppeltorschütze vom Wochenende zeigte sich mehr als bereit für den ersten Liga-Clasico seiner Karriere. Im Supercup-Rückspiel im August waren ihm nur wenige Einsatzminuten gegönnt, kommenden Sonntag könnte er entscheidend werden.

"Wir fahren ohne Angst nach Madrid und werden unser Spiel durchziehen", kündigt der 24-Jährige voller Selbstvertrauen an.

Vorspiel auf höchster Ebene

Ehe es zum vielleicht vorentscheidenden Aufeinandertreffen kommt, steht für beide Teams aber noch ein Europacup-Auftritt auf dem Programm.

Am sechsten Spieltag der Champions League empfangen die „Blaugranas“ am Dienstag BATE Borisow, das „Weiße Ballett“ muss nach Amsterdam zu Ajax.

"Ich werde nicht über Madrid-Barca sprechen. Ich spreche über Amsterdam, wenn ihr wollt", versuchte Real-Kapitän Iker Casillas nach dem Spiel auf die kommende Aufgabe hinzuweisen.

Auch wenn die Begegnungen für die Top-Klubs, die den Aufstieg jeweils als Gruppensieger bereits fixiert haben, keine sportliche Bedeutung haben, interessant werden sie aber dennoch.

Wer wird geschont? Was wird noch ausprobiert? Welche Schlüsse lassen sich aus der Generalprobe auf europäischer Bühne ziehen?

Fragen stellen sich einige, die Antworten wird es aber wie immer erst am Fußballplatz geben.

>>> Real vs. Barca, Samstag, 10.12., 22 Uhr, LIVE auf LAOLA1.tv <<<

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