Wer tritt aus dem Schatten ins La-Liga-Licht?

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Das Warten hat bald ein Ende.

Die neue La-Liga-Saison steht vor der Tür und neben den Superstars werden die Fans auch einige junge, neue, beziehungsweise weniger bekannte Spieler zu Gesicht bekommen. Doch wer spielt sich 2015/16 dauerhaft ins Gedächtnis der Fußball-Welt?

Kandidaten gibt es viele. LAOLA1 hat fünf potenzielle Shooting-Stars herausgepickt (Kriterien siehe unter dem Artikel). Die "Men 2 Watch" in La Liga:

Ruben Duarte (19, Espanyol Barcelona)

Das Eigengewächs durfte in der letzten Saison bereits bei den Großen reinschnuppern und machte mit einigen starken Auftritten in der Copa auf sich aufmerksam. So konnte er sich im Frühjahr einen Stammplatz als Linksverteidiger erarbeiten und kam auf seine ersten elf Partien in der Primera Division. Grund genug, den Youngster für diese Spielzeit fix in die Kampfmannschaft hochzuziehen. Defensiv stabil und mit dem notwendigen Offensivdrang ausgestattet, wird der schnelle Linksfuß oftmals mit Jordi Alba verglichen. Die Balleroberung im defensiven Eins gegen Eins gilt als eine von Duartes Stärken. In Spaniens U21 lief er auch schon als Innenverteidiger auf.

Antonio Sanabria (19, Sporting Gijon)

Mit Spanien kennt sich der junge Mann bestens aus, immerhin genoss er die Ausbildung in Barcas La Masia. Bereits im Alter von 17 Jahren debütierte Sanabria in der Nationalmannschaft Paraguays, galt mit Schnelligkeit, Robustheit sowie Kaltschnäuzigkeit als eines der größten Stürmertalente Südamerikas und wurde mit reihenweise europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Letztlich verließ er Barcelona im Winter 2014. Die Roma ließ sich das Talent teures Geld kosten und parkte es zunächst mangels freiem Nicht-EU-Ausländer-Platz bei Sassuolo. In der ewigen Stadt kam Sanabria in der letzten Saison nur auf zwei Einsätze, das Vertrauen in seine Fähigkeiten dürfte dennoch geblieben sein. Via Leihe (ohne Kaufoption) soll er sich bei Gijon weiterentwickeln.

Lucas Hernandez (19, Atletico Madrid)

Der 19-Jährige Linksfuß gilt als Zukunftshoffnung für die Innenverteidigung der Rojiblancos. Seit 2007 gehört er dem Klub an und schon 2013 setzte ihn Diego Simeone bei einem Liga-Spiel auf die Bank, im Dezember 2014 kam er dann auch zum ersten und bislang einzigen Mal zum Einsatz. Vor wenigen Tagen sprach Atletico dem französischen Junioren-Nationalspieler in Form eines neuen Vertrags bis 2019 das Vertrauen aus. Kurz darauf soll sich etwa auch Leverkusen wegen einer Ausleihe des Talents erkundigt haben, nach einer starken Vorbereitung dürfte ihm in seiner ersten Saison als fixer Bestandteil der Kampfmannschaft aber die Rolle als Backup von Diego Godin und Jose Gimenez zuteilwerden.

Ruben Vezo (21, FC Valencia)

Nach sporadischen Einsätzen in den letzten beiden Saisonen könnte dem 21-Jährigen, der bereits einmal im Kader des portugiesischen Nationalteams stand, der Durchbruch gelingen. Neben Shkodran Mustafi ist er im Moment der einzige verfügbare Innenverteidiger. Nicolas Otamendis Abgang zu ManCity steht unmittelbar bevor, und auch wenn im Gegenzug ein IV der Engländer kommen bzw. weitere Verstärkungen für die Abwehrzentrale geholt werden sollen, hat der Youngster vorerst die Nase vorne. Gutes Stellungsspiel und robustes Zweikampfverhalten in der Luft zeichnen Vezo aus.

Wer sich letztlich wirklich durchsetzen wird, könnt ihr wie gewohnt bei LAOLA1 überprüfen. Wir bieten euch auch in der neuen Saison jedes La-Liga-Spiel live im Stream.

Die Termine der ersten Runde:

Folgende "Kriterien" muss ein Spieler erfüllen, um als "Man 2 Watch" in Frage zu kommen:

- Einer breiteren Öffentlichkeit nicht bekannt (u.a.: keine Österreicher, keine zweistelligen Millionentransfers).
- Erste volle Saison in einer der Top-5-Ligen (nicht mehr als 20 Startelf-Einsätze).
- Aussicht auf regelmäßige Einsätze.
- Noch nie "Man 2 Watch" gewesen


Christoph Kristandl

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