Alves kontert Ramos

"Ramos sagt, es gibt Dinge, gegen die man nicht ankämpfen kann? Vielleicht meint er damit ja den Referee, der ihm die Rote Karte, die er verdient gehabt hätte, nicht gezeigt hat", ließ die Antwort aus dem blau-granatroten Lager in Person von Dani Alves nicht lange auf sich warten.

Ohnehin wäre bei den Real-Akteuren nach Meinung des brasilianischen Linksverteidigers besser Schweigen angesagt.

"Es ist immer dieselbe Leier. Wenn man sich die bisherige Saison ansieht, sind sie wohl am wenigsten dazu geeignet, sich über den Schiedsrichter zu beschweren", spielte Alves auf Entscheidungen an, von denen Real in den letzten Partien profitierten. Der FC Elche beispielsweise kann ein Lied davon singen.

Schiri ist die "leichteste Erklärung"

"Jedes Mal, wenn sie verlieren, ist der Schiedsrichter die leichteste Erklärung", kommentierten Sergio Busquets und Alves unisono.

Letzterer attestierte mit leichter Genugtuung, dass es "hart" sei, "zu erkennen, welchen Gegner man vor sich hat."

Dieser hieß eben Barca, war dem Kontrahenten vor allem in Hälfte eins überlegen und hatte zum Thema Schiedsrichter-Fehlentscheidungen selbst noch etwas beizutragen.

Elfer-Foul an Fabregas?

"An mir wurde auch ein Foul begangen. Pepe hat mich umgehauen", befand Cesc Fabregas und lag damit nach Meinung vieler Experten durchaus richtig.

In Minute 52 wurde Barcas "Falsche Neun" vom Portugiesen im Strafraum von den Beinen geholt.

Wäre die Partie also 2:1 für Real Madrid ausgegangen, es gäbe wohl dieselben Kommentare. Nur eben von der anderen Seite.

Zentrales Gesprächsthema bliebe Undiano Mallenco so oder so.

 

Christian Eberle

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