Die Renaissance des FC Barcelona

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„Enrique ist ein Siegertyp, ein echter Anführer“

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Die Leichtigkeit des Seins ist zurück.

Der FC Barcelona präsentiert sich in der noch jungen La-Liga-Saison (Alle Spiele LIVE bei LAOLA1.tv) bärenstark.

Vorbei die Zeiten, als die Star-Truppe teilweise emotionslos über den Platz lief.

Vorbei die Zeiten, als andere Klubs für positive Schlagzeilen sorgten.

Bei den Katalanen läuft es zurzeit wie am Schnürchen. Fünf Spiele (vier in La Liga, eines in der Champions League) wurden bisher absolviert, alle zu Null gewonnen. Torverhältnis 12:0.

Die Renaissance in der spanischen Metropole hat mehrere Gründe. LAOLA1 mit einer Bestandsaufnahme:

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Trainer Luis Enrique:

„Das Gefühl bei Luis Enrique ist das gleiche wie im Jahr 2008, als Pep Guardiola kam. Es kommen gute Jahre auf uns zu. Enrique ist ein Siegertyp, ein echter Anführer.“ Dieses Zitat ist richtig aussagekräftig, stammt es doch von Xavi, der seinen Stammplatz verloren hat. Enrique, der wie einst Guardiola bei Barcas B-Elf begann, geht seinen eigenen Weg. Beim 44-Jährigen werden die Karten von Spiel zu Spiel neu gemischt. Stars wie Dani Alves, Pique oder eben Xavi finden sich deshalb immer häufiger auf der Ersatzbank wieder. Dafür werden wiederum starke Trainingsleistungen von Eigenbauspielern wie Munir, Samper oder Sandro mit Einsatzzeiten belohnt. Seine Linie mag kompromisslos sein, der Erfolg gibt ihm jedoch recht. Denn die Zeiten, in denen Barcelona trotz enormem Ballbesitz harmlos blieb, scheinen der Vergangenheit anzugehören.

Lionel Messi:

Der Argentinier wirkt wie ausgewechselt. Dies dürfte mit seiner neuen Rolle zu tun haben. Der 27-Jährige fungiert nach der Startelf-Ausmusterung von Xavi als Spielmacher, statt als Goalgetter, weshalb er auch zwischen der „Zehner-Position“ und „falschen Neun“ pendelt. Die Last des Toreschießens ist aufgrund der Außenstürmer, die viel häufiger nach innen ziehen, auf mehrere Schultern verteilt. Und das ist ganz nach dem Geschmack Enriques: „Wir dürfen nicht von einem Spieler abhängig sein.“ Dass Messi dennoch das Um auf Auf ist, darüber gibt es keine Zweifel. An neun der bisherigen zwölf Barca-Toren war der vierfache Weltfußballer des Jahres direkt beteiligt, dreimal trug er sich in die Torschützenliste ein. Kenner der Szene meinen, „La Pulga“ sei aktuell ein noch kompletterer Spieler und stelle sich wie in alten Zeiten in den Dienst der Mannschaft.

Neymar/Messi:

Es scheint tatsächlich passiert zu sein. Die beiden Superstars Lionel Messi und Neymar harmonieren zusammen. Was letzte Saison nur phasenweise funktionierte, macht derzeit richtig Lust auf mehr. Jeweils drei Tore konnten die beiden Ausnahmekönner bisher erzielen. Dabei absolvierte der Brasilianer nach seiner schweren Verletzung bei der WM gerade einmal 110 Einsatzminuten. Bei jedem einzelnen reffer  des Angreifers gab der Argentinier die Vorlage. Kein Wunder, dass der 22-Jährige über seinen Kapitän schwärmt: „Mit Messi bin ich besser. Wir harmonieren sehr gut im Angriff. Er ist einfach der Beste.“

Kaderumbruch:

14 Spieler haben den Klub im Sommer verlassen. Darunter prominente Namen wie Carles Puyol (Karriereende), Cesc Fabregas (Chelsea) oder Alexis Sanchez (Arsenal). Ein Großteil der acht Neuverpflichtungen hat richtig eingeschlagen. Die beiden Tormänner Marc-Andre ter Stegen (Gladbach) und Claudio Bravo (Sociedad) sind ein sicherer Rückhalt – eine klare Nummer eins gibt es nicht. Der Franzose Jeremy Mathieu (Valencia) hat sich auf Anhieb einen Platz in der Innverteidigung gesichert. Ivan Rakitic (Sevilla) hat Klub-Legende Xavi verdrängt und ist der neue Taktgeber im Mittelfeld. Dabei ist „Königstransfer“ Luis Suarez (Liverpool) aufgrund seiner Beiß-Attacke bei der WM noch gesperrt und erst Ende Oktober spielberechtigt.

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Martin Wechtl

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