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Torhüter Frank Rost wird doch noch ein "Bulle"

Mit Red Bull Salzburg wurde er in Verbindung gebracht. Und mit Rasenball Leipzig.

Aber geworden ist es New York Red Bulls. Nach 18 Jahren Bundesliga mit 426 Spielen für Werder Bremen, Schalke 04 und den Hamburger SV wird Frank Rost also zum Abschluss seiner Karriere ein „Bulle“.

Das berichtet die „Bild“-Zeitung in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Auf der Homepage der Franchise aus dem „Big Apple“ sucht man die Vollzugsmeldung noch vergeblich.

Vier Mal im DFB-Team

Aber Rost soll bereits am Samstag beim Spiel in Los Angeles gegen Chivas im Kader stehen.

Noch wartet der Keeper, der auf den Spitznamen „Fäustel“ hört und in seiner langen Karriere auch vier Mal im DFB-Team gefaustet hat, jedoch auf sein Visum.

General Manager Erik Soler, einst selbst HSV-Spieler, freut sich im Namen der Dose aber schon einmal auf den 38-jährigen Routinier: Wir sind begeistert, dass Frank beschlossen hat, uns in der Mitte unserer Kampagne zu unterstützen.“

Sicherheit für die Abwehr

Die New York Red Bulls führen derzeit die Eastern Conference punktgleich mit Philadelphia Union die Eastern Conference an.

Allerdings haben die „Bullen“ bereits zwei Spiele mehr als der "Erzrivale" im Osten absolviert.

Rost soll der Defensive, die mit 24 Gegentoren in 20 Spielen alles andere als sattelfest, Sicherheit geben.

Hinten pfui, vorne hui

Vorne läuft es dagegen wie am Schnürchen: Aber kein Wunder mit einem Alt-Star und All-Star namens Thierry Henry.

Der französische Welt- und Europameister hält bereits bei neun Toren und führt damit die Torschützenliste gemeinsam mit Landon Donovan an.

Neben Henry spielt mit dem ehemaligen Barca-Star Rafa Marquez ein weiterer prominenter Name für das Team aus Harrison, New Jersey.

Frank Rost hatte beim Hamburger SV nach dieser Saison keinen neuen Vertrag bekommen.

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