Übermächtiger Zweikampf

Tatsächlich stehen seit 2008 nur noch Messi und Ronaldo in der Siegerliste - die wichtigste Fußballer-Ehrung ist mittlerweile zu einer Ideologiefrage geworden.

Ronaldos 56 Pflichtspiel-Tore für Real Madrid beeindruckten die Juroren aus den 209 FIFA-Ländern jedenfalls mehr als Riberys fünf Titel mit dem FC Bayern.

Da aber sogar noch Messi vor dem 30-Jährigen landete, ist auch der Rückschluss möglich, dass letztlich nur ein weltweit gut vermarkteter Name den Sieg beim Ballon d'Or ermöglicht.

Viele Emotionen

Der bestens promotete Ronaldo punktete besonders nach seinem Sieg. Seine Tränen rührten alle im Saal.

Die Umarmung für seinen Sohn zeigte den oft als arrogant titulierten Portugiesen von einer sehr liebevollen Seite.

"Ich habe es nicht aushalten können, als ich meinen Sohn gesehen habe und meine Mutter in Tränen. Ich bin so. Vielleicht lachen sie über mich, aber es ist mir egal, es war ein sehr besonderer Moment", sagte Ronaldo.

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