John Lennon und die Mona Lisa

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Weltenbummler

 

Stellt euch vor, Michael Jackson bereitet ein Tor von John Lennon vor. Was für ein absurder Traum, könnte man denken. Doch die Kuriosität ist Realität. Atlético Goianiense schlug Oeste in Brasiliens zweiter Liga am Freitag 4:0. Rechtsverteidiger John Lennon Silva Santos besorgte den Endstand, nachdem ihn Carlos Adriano de Souza Cruz, genannt Michael Jackson, mustergültig bediente. Ein Treffer, der wie Musik in unseren Ohren erklingt. Bei Atletico steht übrigens auch noch ein gewisser Mahatma Gandhi im Kader. Verrückt, diese brasilianischen Namen.

Selbst ist der Fan, das dachte sich Exil-Ire David Feeney. In seiner derzeitigen Heimat Australien gab es für den gebürtigen Dubliner keine Möglichkeit, das WM-Quali-Spiel zwischen Irland und Schweden im Fernsehen zu sehen. Daher nahm Feeney eine Hypothek auf sein Haus auf, kaufte sich für mehrere zehntausend Euro die TV-Rechte und überträgt die Partie mithilfe eines Senders für Pferderennen einfach selbst. Falls dabei am Ende ein Profit herausspringt, muss er diesen allerdings an seine Frau abtreten. "Das ist unserer Vereinbarung", sagt Feeney, der seine Gattin nur mit viel Mühe zu diesem Deal überreden konnte.

 

On Fire

Da schau her: Nach drei Spieltagen führt Liverpool die Premier-League-Tabelle an. Das haben die "Reds" in erster Linie Daniel Sturridge zu verdanken. Drei 1:0-Siege feierte die Rodgers-Elf in den ersten drei Runden, drei Mal war Sturridge der Goldtorschütze. Beim 1:0 gegen Erzrivale ManUnited am Sonntag lenkte der 24-Jährige einen Agger-Kopfball mit dem Hinterkopf ins Tor. In Abwesehenheit des noch immer gesperrten Luis Suarez blüht der im Jänner von Chelsea gekommene Stürmer auf. Neun Tore erzielte er in den letzten elf Spielen. Ob auch der nächste Neuzugang von den "Blues", Victor Moses, an der Anfield Road auf solche Werte kommt?

 

On Ice

Das 0:4 gegen Hamburg bedeutete die vierte Niederlage im vierten Saison-Spiel und ein Torverhältnis von 1:9. Braunschweig droht das Fürth-Schicksal, als Meister der zweiten Liga gleich wieder sang- und klanglos abzusteigen. Kein Wunder, Trainer Thorsten Lieberknecht da der Kragen platzte (siehe oben). Die Länderspielpause kommt den Braunschweigern jedenfalls wie gerufen, wartet doch danach das richtungsweisende Duell gegen den Tabellenvorletzten aus Nürnberg.

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