Janko schließt Wechsel nicht aus

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ÖFB-Teamkapitän Marc Janko bereitet sich ab Freitag auf Gran Canaria auf das Frühjahr vor.

Der Stürmer von Twente Enschede wird zwar mit einigen türkischen Spitzenclubs in Verbindung gebracht, möchte sich vorerst aber in den Niederlanden beweisen.

Einen Transfer noch in der Winterpause schloss Janko nicht aus, sein Preis dürfte allerdings jenseits der fünf Millionen Euro liegen. Jankos Vertrag läuft bis Sommer 2014.

"Wenn ein Angebot kommt..."

"Ich sehe die Situation relativ entspannt", betonte Janko gegenüber der APA. "In diesem Geschäft kann man nie etwas ausschließen." Auch einen Transfer im Jänner nicht.

"Wenn ein Angebot kommt, mit dem beide Seiten zufrieden sind, werden wir uns zusammensetzen und darüber nachdenken."

Mit 18 Toren in 26 Pflichtspielen ist Janko zwar Twentes Topscorer, die Niederländer könnten das Geld aber für Verstärkungen brauchen.

"Über kurz oder lang spiele ich"

Bis zum Rückrundenstart am 21. Jänner will Janko den neuen Twente-Trainer Steve McClaren von seinen Qualitäten überzeugt haben.

"Über kurz oder lang spiele ich. Wenn sich im nächsten halben Jahr nichts ändert, werde ich mir etwas überlegen", versprach der 28-Jährige.

"Ich bin nicht hergekommen, um auf der Bank zu sitzen. Es gibt viele Mannschaften, die mich in ihrem Team sehen möchten." Darunter der türkische Meister Fenerbahce.

Zurückweisung der Spekulationen

Janko war im Sommer 2010 für fast sieben Millionen Euro von Red Bull Salzburg nach Enschede gewechselt - als teuerster Transfer der Clubgeschichte mit entsprechend großen Erwartungen.

Nach Cupsieg und Vizemeistertitel war er zuletzt unter Ex-Trainer Co Adriaanse nicht mehr erste Wahl. Daher wies er auch Medienspekulationen entschieden zurück, an Adriaanses Entlassung Mitschuld zu tragen, weil dieser zu lange an ihm festgehalten habe.

"Das ist doch lächerlich"

"Das widerspricht jeglicher Realität", meinte Janko. "Die Fakten sprechen doch für sich. Ich bin seit dem Länderspiel gegen die Ukraine (15. November/1:2) nicht mehr regelmäßig zum Einsatz gekommen, weil ich aufgrund von Verletzungen für mehr als einen Monat kein Vereinsspiel mitmachen konnte."

"Davor habe ich immer gespielt und immer getroffen. Das würde bedeuten, dass er zu Unrecht auf mich gesetzt hat, obwohl ich wichtige Tore geschossen habe. Bei allem Respekt, das ist doch lächerlich."

Gutes Verhältnis zum Konkurrenten

Jankos Stammplatz hat seit Dezember Jungstar Luuk de Jong inne. Mit dem 21-Jährigen, der bereits sechs Länderspiele für "Oranje" bestritten hat, teilt sich der ÖFB-Kapitän auch auf Gran Canaria ein Zimmer.

Die Stimmung trübe der Konkurrenzkampf keineswegs. "Ich schätze ihn persönlich sehr, wir haben es immer lustig", sagte Janko. "Er ist irrsinnig talentiert, aber ein etwas anderer Spielertyp als ich."

Ob die beiden zusammenpassen, muss McClaren entscheiden - und damit auch die Zukunft Jankos bei Twente.

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