Es knallt am Transfermarkt!

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Top-Transfers von Manchester United und Bayern

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Am selben Tag werden zwei Top-Transfers im internationalen Fußball bekannt.

Das wochenlange Ringen um den niederländischen Stürmerstar Robin van Persie ist beendet.

Arsenal hat einem Wechsel des 29-jährigen Kapitäns der "Gunners" zum Premier-League-Rivalen und englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United zugestimmt.

Weiters soll der Spanier Javi Martinez Medienberichten zufolge nun doch zu Bayern München wechseln.

Dieser Transfer wird aber noch von allen Seiten dementiert.

Van Persie schon am Donnerstag nach Manchester

Der Londoner Verein gab am Mittwochabend auf seiner Homepage bekannt, sich mit ManUnited geeinigt zu haben. Die Ablöse liegt bei umgerechnet 29,2 Millionen Euro.

Van Persie werde noch an diesem Donnerstag nach Manchester reisen, um persönliche Dinge zu klären und den obligatorischen Medizin-Check zu absolvieren.

Auch die "Red Devils" bestätigten den Transfer auf ihrer Website.

Langes Ringen um Superstar

Das Ringen um Van Persie hatte sich bereits seit einiger Zeit hingezogen.

Arsenal-Coach Arsene Wenger hatte den Stürmerstar unbedingt halten wollen und gesagt: "Für mich ist Van Persie einer der besten Stürmer der Welt, wenn nicht der beste."

Ferguson soll englischen Medien zufolge persönlich auf Wenger zugekommen sein, um den Deal zustande zu bringen.

Der Niederländer war zum Spieler der vergangenen Saison gewählt worden.

Neben Manchester United hatten auch der englische Meister und ManU-Stadtrivale Manchester City sowie der italienische Champion Juventus Turin Van Persie holen wollen.

Bayern zieht Martinez an Land

Der FC Bayern München hat nach Informationen der "Bild"-Zeitung den spanischen Fußball-Weltmeister Javier Martinez von Athletic Bilbao für eine Rekordablöse von 40 Millionen Euro verpflichtet.

Damit wäre der 23-Jährige der teuerste Transfer der deutschen Bundesliga-Geschichte.

Martinez soll einer Vorabmeldung der Zeitung zufolge einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnen.

Martinez soll auf Millionen verzichten

Zudem berichtete das Blatt über einen Gehaltsverzicht des Spaniers von jährlich zwei Millionen Euro. Der FC Bayern dementierte den angeblich perfekten Wechsel jedoch.

"Es hat heute von unserer Seite keine Bewegung in der Sache gegeben", sagte Medienchef Markus Hörwick am Mittwochabend.

"Es gilt weiter, dass wir keine 40 Millionen Euro für den Spieler bezahlen", betonte Hörwick.

Dementi von allen Seiten

Das hatte Sportchef Matthias Sammer auch bereits am Vormittag bei einer Interviewrunde erklärt.

Auch Jupp Heynckes dementierte die Meldungen prompt. "Mein Kenntnisstand ist der, dass noch nichts in trockenen Tüchern ist", erklärte er beim deutschen TV-Sender Sport1.

"Ich bin nicht verantwortlich, Transfers bekanntzugeben", sagte Heynckes und betonte: "Die Öffentlichkeit sollte abwarten, bis der FC Bayern irgendwas vermeldet."

Langes Buhlen um Spanier

Seit Wochen buhlt der der Klub von ÖFB-Teamspieler David Alaba um Martinez - die von Bilbao geforderte Rekordablösesumme werde man aber keinesfalls zahlen, hatte Sammer gesagt.

"Javi Martinez ist noch sehr jung, der könnte uns sehr gut tun", relativierte der Sportdirektor seine Aussage aber prompt.

Auch auf Seiten der Spanier wollte man von einem Transfer nichts wissen.

Martinez-Berater dementiert

"Das ist eine komplette Lüge. Athletic Bilbao ist nicht verhandlungsbereit und ich weiß nichts davon, dass Bayern 40 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat", stellte Martinez' Berater Antonio Sanz in der "tz" klar.

Aber trotzdem: Bild-Informant Draxler ist in diesen Belangen für gewöhnlich gut informiert.

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