Ferguson und Mancini - Beide glauben an den Titel

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Im innerstädtischen Duell um die Tabellenführung der Premier League hat Manchester United wieder die Nase vorne. Zum ersten Mal seit Mitte Oktober stehen die "Red Devils" wieder auf Platz eins.

Lokalrivale Manchester City liegt nun einen Punkt hinter United. Beide Trainer zeigen sich zuversichtlich, am Ende über die Meisterschaft jubeln zu können.

"Citizens" patzen bei Swansea

"Die Saison ist lang und so etwas wie heute kann auch United passieren", meinte Mancini im Interview mit "BBC Sport" nach der überraschenden 0:1-Niederlage gegen Swansea. "Wir haben drei oder vier Top-Chancen vergeben und dann ein dummes Gegentor bekommen, das ist das Problem derzeit", so der Italiener weiter.

Die Niederlage war aus seiner Sicht unverdient: "Swansea hat in den ersten 30 Minuten gut gespielt, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel unter Kontrolle."

Für Mancini ändert sich die Situation aber nicht großartig: "Es ist besser, vorne zu sein, aber jetzt sind wir einen Zähler dahinter, das ändert nichts an unseren Zielen."

Der Italiener ist sich zudem sicher, dass die Entscheidung drei Spieltage vor Schluss fällt, wenn die "Citizens" am 30. April United empfangen. 

Troubles bei City

Gareth Barry musste gegen Swansea bereits nach einer halben Stunde aus taktischen Gründen runter, woraufhin er einige böse Worte mit Assistenz-Trainer David Platt austauschte.

Mancini versteht die Enttäuschung des Mittelfeldspieler: "Das ist normal. Aber ich habe das entschieden, ich bin der Trainer."

Zu Berichten über eine Auseinandersetzung zwischen Mario Balotelli und Yaya Toure im Spielertunnel auf dem Weg in die Kabine, meinte Mancini, er wisse nichts davon.

Gegen West Brom jubelte Rooney doppelt

Lob von Ferguson

Unterdessen streut Sir Alex Ferguson seinen Spielern nach der Übernahme der Tabellenführung Rosen: "Wir haben uns wieder herangekämpft, dafür muss man den Spielern ein Lob aussprechen. Sie haben große Ausdauer und Entschlossenheit bewiesen."

Zwischenzeitlich war ManUnited bereits sieben Punkte hinter dem Stadtrivalen gelegen. Der Manager macht dafür auch die vielen Ausfälle dafür mitverantwortlich: "Wir hatten eine schwierige Zeit mit vielen Verletzten, aber die haben wir jetzt überstanden."

Der Schotte ist begeistert von der Einstellung seiner Truppe: "Es ist schön, solch eine Leidenschaft in der Mannschaft zu sehen."

Erfahrung spricht für United

Die Erfahrung seines Teams sieht Ferguson als großen Vorteil im Titelkampf. Um die Nerven seiner Spieler macht er sich dabei keine Sorgen: "Wir werden jetzt nicht nervös, wir haben die nötige Erfahrung."

In diesem Punkt hat United dem Stadtrivalen durchaus einiges voraus. Während der Rekordmeister die 20. Meisterschaft anstrebt, wartet City bereits seit 44 Jahren auf den Titel.

Rooney in Topform

Zudem präsentiert sich Wayne Rooney derzeit in ausgezeichneter Form. Die beiden Treffer zum 2:0-Sieg über Scharner-Klub West Bromwich waren seine Saisontore 25 und 26, in den letzten 14 Spielen traf er 15 Mal.

"Es war ein toller Sieg", sagte der Angreifer. Er weiß aber auch, dass man noch weit entfernt vom Titel ist: "Wir sind in einer guten Position, aber es sind noch zehn Spiele, es kann noch alles passieren."

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