Manchester City gibt Trennung von Mancini bekannt

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Was die Spatzen spätestens seit dem verlorenen FA-Cup-Finale gegen Wigan Athletic von den Dächern pfeifen, ist nun Gewissheit.

Genau ein Jahr nach dem Gewinn der Meisterschaft 2011/12 setzt Manchester City Manager Roberto Mancini vor die Tür.

Eine titellose Saison zwingt die "Citizens" laut einer offiziellen Stellungnahme des Klubs auf der Vereins-Homepage zu dieser Entscheidung.

Mancini war bei den Engländern seit 2009 im Amt. Nach dem Meistertitel im Vorjahr wurde sein Vertrag vorzeitig um vier Jahre verlängert.

Trennung nach titelloser Saison

Laut Man City wurden die Saisonziele klar verfehlt, somit sei die Entscheidung, einen neuen Manager für die Saison 2013/14 und darüber hinaus zu holen, unumstößlich gewesen.

"Robertos Rekord spricht für ihn und er hat den Respekt und den Dank von Scheich Mansour, mir und dem Vorstand für seine harte Arbeit und sein Engagement in den letzten dreieinhalb Jahren", wird Vorstandschef Khalddon Al Mubarak zitiert.

Der erste Meistertitel, den Mancini Manchester City nach 35 Jahren ohne Trophäe schenkte, bleibe unvergessen. Die heurige Saison muss aber aus Sicht des Vizemeisters erst verdaut werden.

In der Liga sind die "Citizens" hinter Stadtrivale United Zweiter geworden. Im FA-Cup-Finale musste man sich Wigan mit 0:1 geschlagen geben. Im League Cup war in Runde 3 gegen Aston Villa Endstation und in der Champions League scheiterte der Scheich-Klub bereits in der Gruppenphase.

Pellegrini soll Mancini folgen

In den ausstehenden zwei Meisterschaftsspielen sowie der anschließenden US-Tour übernimmt der bisherige Assistent Brian Kidd das Kommando auf der Trainerbank.

Ein möglicher Nachfolger wird von englischen und spanischen Medien bereits ins Spiel gebracht.

So soll Manchester City die Fühler nach Malaga-Trainer Manuel Pellegrini ausgestreckt haben, der früher unter anderem bei Villarreal und Real Madrid tätig war.

Die Citizens sollen bereit sein, eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von vier Millionen Euro zu zahlen, um Pellegrini nach Manchester zu lotsen.

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